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Ruth Schlegel: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Ruth Schlegel''' (* [[Geburtstag::25. September]] [[Geburtsjahr::1929]] in {{Geboren in|Sindelfingen}}) saß von 1975 bis 1999 für die [[SPD]] im [[Ist::Gemeinderat]] der Stadt [[Tätig in::Mühlacker]].
'''Ruth Schlegel''' (* [[Geburtstag::25. September]] [[Geburtsjahr::1929]] in {{Geboren in|Sindelfingen}}; [[Todesjahr::2022]]<ref>
{{mt-online|Muehlacker/Stadt-Muehlacker-trauert-um-Ruth-Schlegel-203034.html|Stadt Mühlacker trauert um Ruth Schlegel|6. Mai 2022}}
</ref>) saß von 1975 bis 1999 für die [[SPD]] im [[Ist::Gemeinderat]] der Stadt [[Tätig in::Mühlacker]]. Sie war von 1994 bis 1999 außerdem [[Ist::Kreisrat (Enzkreis)|Kreisrätin]] im [[Kreistag des Enzkreises]].


Sie absolvierte in der Nachkriegszeit eine Aus­bil­dung als Damenschneiderin, die sie im Oktober 1948 mit der Gesellenprüfung abschloss. Danach arbeitete sie noch einige Monate in einer Herrenschneiderei. Da die Kursgebühren für die Meisterprüfung unerschwinglich waren, fing sie im Sommer 1949 in der Polsterei von Daimler an und fungierte schon bald im Betriebsrat als Vertrauensfrau vor allem für die Kolleginnen. Sie heiratete [[Heirat::1953]] {{Verheiratet mit|Siegfried Schlegel}}. Der Ehe entammten die 1955 geborene Tochter [[Anne-Ruth Schlegel]] und ein 1958 geborener Sohn. Die Familie zog mehrfach um. 1965 wurde ihr Mann Rektor der Grund- und Hauptschule in [[Lomersheim]], wo sich die Familie ein Haus baute. Nach dem frühen Tod ihres Mannes 1971 begann sie sich wieder verstärkt gewerkschaftlich und im Kirchengemeinderat von Lomersheim zu engagieren. 1975 wurde sie die erste SPD-Gemeinderätin in Mühlacker. 1994 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Für sie folgte 1999 ihre Tochter [[Anne-Ruth Schlegel]] im Gemeinderat, die ihrerseits 2017 den Platz für die Enkelin [[Marie-Sophie Schlegel]] räumte.
Sie absolvierte in der Nachkriegszeit eine Aus­bil­dung als Damenschneiderin, die sie im Oktober 1948 mit der Gesellenprüfung abschloss. Danach arbeitete sie noch einige Monate in einer Herrenschneiderei. Da die Kursgebühren für die Meisterprüfung unerschwinglich waren, fing sie im Sommer 1949 in der Polsterei von Daimler an und fungierte schon bald im Betriebsrat als Vertrauensfrau vor allem für die Kolleginnen. Sie heiratete [[Heirat::1953]] {{Verheiratet mit|Siegfried Schlegel}}. Der Ehe entammten die 1955 geborene Tochter [[Anne-Ruth Schlegel]] und ein 1958 geborener Sohn. Die Familie zog mehrfach um. 1965 wurde ihr Mann Rektor der Grund- und Hauptschule in [[Lomersheim]], wo sich die Familie ein Haus baute. Nach dem frühen Tod ihres Mannes 1971 begann sie sich wieder verstärkt gewerkschaftlich und im Kirchengemeinderat von Lomersheim zu engagieren. 1975 wurde sie die erste SPD-Gemeinderätin in Mühlacker. 1994 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Für sie folgte 1999 ihre Tochter [[Anne-Ruth Schlegel]] im Gemeinderat, die ihrerseits 2017 den Platz für die Enkelin [[Marie-Sophie Schlegel]] räumte.


== Weblinks ==
== Weblinks ==
*[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/1012712494/person leo-bw.de]
*[https://www.ohne-unterschied.de/Ruth-Schlegel-133/ ohne-unterschied.de]
*[https://www.ohne-unterschied.de/Ruth-Schlegel-133/ ohne-unterschied.de]

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Aktuelle Version vom 11. April 2026, 20:55 Uhr

Ruth Schlegel (* 25. September 1929 in Sindelfingen; † 2022[1]) saß von 1975 bis 1999 für die SPD im Gemeinderat der Stadt Mühlacker. Sie war von 1994 bis 1999 außerdem Kreisrätin im Kreistag des Enzkreises.

Sie absolvierte in der Nachkriegszeit eine Aus­bil­dung als Damenschneiderin, die sie im Oktober 1948 mit der Gesellenprüfung abschloss. Danach arbeitete sie noch einige Monate in einer Herrenschneiderei. Da die Kursgebühren für die Meisterprüfung unerschwinglich waren, fing sie im Sommer 1949 in der Polsterei von Daimler an und fungierte schon bald im Betriebsrat als Vertrauensfrau vor allem für die Kolleginnen. Sie heiratete 1953 Siegfried Schlegel. Der Ehe entammten die 1955 geborene Tochter Anne-Ruth Schlegel und ein 1958 geborener Sohn. Die Familie zog mehrfach um. 1965 wurde ihr Mann Rektor der Grund- und Hauptschule in Lomersheim, wo sich die Familie ein Haus baute. Nach dem frühen Tod ihres Mannes 1971 begann sie sich wieder verstärkt gewerkschaftlich und im Kirchengemeinderat von Lomersheim zu engagieren. 1975 wurde sie die erste SPD-Gemeinderätin in Mühlacker. 1994 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Für sie folgte 1999 ihre Tochter Anne-Ruth Schlegel im Gemeinderat, die ihrerseits 2017 den Platz für die Enkelin Marie-Sophie Schlegel räumte.

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