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Dietlingen: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Bei der Gustav-Rommel-Straße lag zur [[Römer]]zeit ein [[Römischer Gutshof Dämpfele|römischer Gutshof]], welcher jedoch nach den Fundamentresten keine [[villa rustica]] war. Ebenso waren einst zwei Reliefplatten in der Dietlinger Kirche eingemauert. Auf dem Hausberg befand sich vermutlich eine Warte. Weitere Mauerreste und ein Bad fand man an der [[Dietlinger Straße (Pforzheim)|Dietlinger Straße]] vor [[Brötzingen]] sowie im Gewann Hegenach und Kettelsbachtal.
Bei der Gustav-Rommel-Straße lag zur [[Römer]]zeit ein [[Römischer Gutshof Dämpfele|römischer Gutshof]], welcher jedoch nach den Fundamentresten keine [[villa rustica]] war. Ebenso waren einst zwei Reliefplatten in der Dietlinger Kirche eingemauert. Auf dem Hausberg befand sich vermutlich eine Warte. Weitere Mauerreste und ein Bad fand man an der [[Dietlinger Straße (Pforzheim)|Dietlinger Straße]] vor [[Brötzingen]] sowie im Gewann Hegenach und Kettelsbachtal.
Der Heimatforscher [[Gustav Rommel]] geht davon aus, dass Dietlingen zur Frankenzeit gegründet wurde, da die Toten in den Merowingergräber bei der Dorfkelter keine Alemannen gewesen seien konnten. Die erste urkundliche Erwähnung als ''Duetlingen'' stammt aus dem [[12. Jahrhundert]]. Der wichtigste Fund auf der Gemarkung ist ein Grab aus merowingischer Zeit (circa 7. Jahrhundert). Im 14./15. Jahrhundert gab es nachweislich ein örtliches Niederadelsgeschlecht. Während des Spätmittelalters teilten sich [[Baden]] und [[Württemberg]] die Herrschaft. Ab dem Jahr [[1528]] hatte Baden die alleinigen Rechte. Ab dieser Zeit war [[Pforzheim]] der zuständige Amtssitz.
Der wichtigste Fund auf der Gemarkung ist ein Grab aus merowingischer Zeit (circa 7. Jahrhundert). Der Heimatforscher [[Gustav Rommel]] geht davon aus, dass Dietlingen zur Frankenzeit gegründet wurde, da die Toten in den Merowingergräbern bei der Dorfkelter keine Alemannen gewesen seien konnten. Die erste urkundliche Erwähnung als ''Duetlingen'' stammt aus dem [[12. Jahrhundert]]. Im 14./15. Jahrhundert gab es nachweislich ein örtliches Niederadelsgeschlecht. Während des Spätmittelalters teilten sich [[Baden]] und [[Württemberg]] die Herrschaft. Ab dem Jahr [[1528]] hatte Baden die alleinigen Rechte. Ab dieser Zeit war [[Pforzheim]] der zuständige Amtssitz.


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== Sehenswürdigkeiten ==
== Sehenswürdigkeiten ==
*Die Ursprünge der [[Andreaskirche (Dietlingen)|Andreaskirche]], die [[1410]] im Stil einer gotischen Wehrkirche umgebaut wurde, liegen im hohen Mittelalter.
*Die Ursprünge der evangelischen [[Andreaskirche (Dietlingen)|Andreaskirche]], die [[1410]] im Stil einer gotischen Wehrkirche umgebaut wurde, liegen im hohen Mittelalter.
*Die [[Alte Kelter (Dietlingen)|Alte Kelter]] ist ein Gebäude aus dem Jahr [[1752]].
*Die katholische [[Kirche Heilige Familie (Dietlingen)|Kirche Heilige Familie]] ist ein moderner Kirchenbau des 20. Jahrhunderts.
*Die [[Alte Kelter (Dietlingen)|Alte Kelter]] ist ein Gebäude aus dem Jahr [[1752]].


== Vereine ==
== Vereine ==
* [[Tischtennisclub Dietlingen]]
* [[Tischtennisclub Dietlingen]]
* [[1. FC 1914 Dietlingen]]
* [[1. FC 1914 Dietlingen]]
* Touristenverein Die Naturfreunde [http://web.me.com/hoenig/NFDietlingen/]
* Touristenverein Die [[Naturfreunde Dietlingen]] [http://web.me.com/hoenig/NFDietlingen/]


== Weinbau ==
== Weinbau ==

Aktuelle Version vom 6. April 2022, 13:32 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
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Blick auf Dietlingen

Dietlingen ist der größte Teilort von Keltern im Enzkreis und hat circa 3980 Einwohner (Stand: Mai 2006).

Dietlingen Panorma-Ansicht 1915
Gasthaus Grüner Hof 1915
Dietlingen um 1941
Partie bei der Andreaskirche

Geschichte

Bei der Gustav-Rommel-Straße lag zur Römerzeit ein römischer Gutshof, welcher jedoch nach den Fundamentresten keine villa rustica war. Ebenso waren einst zwei Reliefplatten in der Dietlinger Kirche eingemauert. Auf dem Hausberg befand sich vermutlich eine Warte. Weitere Mauerreste und ein Bad fand man an der Dietlinger Straße vor Brötzingen sowie im Gewann Hegenach und Kettelsbachtal.

Der wichtigste Fund auf der Gemarkung ist ein Grab aus merowingischer Zeit (circa 7. Jahrhundert). Der Heimatforscher Gustav Rommel geht davon aus, dass Dietlingen zur Frankenzeit gegründet wurde, da die Toten in den Merowingergräbern bei der Dorfkelter keine Alemannen gewesen seien konnten. Die erste urkundliche Erwähnung als Duetlingen stammt aus dem 12. Jahrhundert. Im 14./15. Jahrhundert gab es nachweislich ein örtliches Niederadelsgeschlecht. Während des Spätmittelalters teilten sich Baden und Württemberg die Herrschaft. Ab dem Jahr 1528 hatte Baden die alleinigen Rechte. Ab dieser Zeit war Pforzheim der zuständige Amtssitz.

Verkehr

Dietlingen wird durch die VPE Buslinien 720, 721 sowie 722 an Pforzheim bzw. Ittersbach, Langensteinbach und Wilferdingen angebunden.

Schulen und Kindergärten

  • Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule
  • Gemeindekindergarten Dietlingen
  • Evangelischer Kindergarten Dietlingen
  • Evangelischer Kindergarten im Oberlinhaus Dietlingen
  • Freier Kindergarten
  • Waldkindergarten Dietlingen

Sehenswürdigkeiten

  • Die Ursprünge der evangelischen Andreaskirche, die 1410 im Stil einer gotischen Wehrkirche umgebaut wurde, liegen im hohen Mittelalter.
  • Die katholische Kirche Heilige Familie ist ein moderner Kirchenbau des 20. Jahrhunderts.
  • Die Alte Kelter ist ein Gebäude aus dem Jahr 1752.

Vereine

Weinbau

In Dietlingen wird hauptsächlich die Rebsorte Müller-Thurgau angebaut. Der Dietlinger Klepberg ist als Reblage etabliert. Einige Feierabendwinzer vermarkten ihren Wein über das Weingut Kelternwein oder die Weinbaugenossenschaft Keltern-Ellmendingen.

Daneben existieren noch zwei Weingüter die ihren Ertrag selbst vermarkten:

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Dietlingen (Keltern) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien



Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Enzkreis

Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.


Die Orte Dietenhausen, Dietlingen, Ellmendingen, Niebelsbach und Weiler bilden die Gemeinde Keltern.