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Am [[18. Mai 1879|18. Mai 1879]] fand in Anwesenheit des Erbgroßherzogs als Vertreter seines erkrankten Vaters die Einweihung statt. |
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Das '''Kriegerdenkmal''' von [[Pforzheim]] stand mitten auf dem [[Pforzheimer Marktplatz|Pforzheimer Marktplatz]] zur Erinnerung an den [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-französischen Krieg]] ([[1870]]/[[1871|'71]]). |
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Es stellte einen germanischen Krieger dar, der mir grimmigen Blick nach Westen blickte. Vorne auf dem Sockel stand die Inschrift: UNSEREN HELDEN 1870/71, die Rückseite trug eine von dem Pforzheimer Dichter [[Ludwig Auerbach|Ludwig Auerbach]] verfasste Widmung, außerdem waren mit den Städtenamen Straßburg, Nuits,<ref>Siehe dazu [[Karlsruhe:Schlacht bei Nuits|Schlacht bei Nuits]] ([[18. Dezember]] [[1870]]) im [[Stadtwiki Karlsruhe]]</ref> Dijon und Belfort die Namen der Schlachten angebracht, bei denen hauptsächlich [[Baden|badische]] Truppen an der Front waren. |
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Das Denkmal war umgeben von einem Zaun aus Metall mit steinernen Pfeilern an den vier Ecken. Die Eckpfeiler waren durch vorgelagerte oben abgerundete Poller vor Beschädigung durch den dem Verkehr geschützt. Auf den Eckpfeilern befanden sich Kandelaber mit Laternen. |
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==Geschichte== |
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[[Datei:Pforzheimer Kriegerdenkmal im Benckiser Park, von 1918 bis 1945 (a).jpg|thumb| ]] |
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== Literatur == |
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*[[Oskar Trost]]: ''Lebendige Vergangenheit'', Pforzheim 1963 |
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== Weblinks == |
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* [[PfiB e.V.]] (Hrsg.):'' Schleimi und das Kriegerdenkmal'' [http://pfib.de/what-s-on/kobold-schleimi-erzaehlt-geschichte-und-geschichten-aus-pforze/ online] |
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== Anmerkungen und Einzelnachweise== |
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<small><references/></small> |
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[[Kategorie:Kriegerdenkmal]] |
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[[Kategorie:Kunstwerk (Pforzheim)]] |
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Aktuelle Version vom 25. Juni 2020, 08:11 Uhr

Das Kriegerdenkmal von Pforzheim stand mitten auf dem Pforzheimer Marktplatz zur Erinnerung an den Deutsch-französischen Krieg (1870/'71).
Es stellte einen germanischen Krieger dar, der mir grimmigen Blick nach Westen blickte. Vorne auf dem Sockel stand die Inschrift: UNSEREN HELDEN 1870/71, die Rückseite trug eine von dem Pforzheimer Dichter Ludwig Auerbach verfasste Widmung, außerdem waren mit den Städtenamen Straßburg, Nuits,[1] Dijon und Belfort die Namen der Schlachten angebracht, bei denen hauptsächlich badische Truppen an der Front waren.
Das Denkmal war umgeben von einem Zaun aus Metall mit steinernen Pfeilern an den vier Ecken. Die Eckpfeiler waren durch vorgelagerte oben abgerundete Poller vor Beschädigung durch den dem Verkehr geschützt. Auf den Eckpfeilern befanden sich Kandelaber mit Laternen.
Geschichte
1873 wurde ein Komitee gebildet und eine Sammlung veranstaltet, damit das Denkmal errichtet werden konnte. Die schwere Geschäftskrise im selben Jahr verzögerte jedoch die Ausführung. Erst 1876 wurde die Sache erneut in Angriff genommen und eine Reihe angesehener Bürger der Stadt bildeten ein neues Komitee, darunter der Pforzheimer Schmuckwarenfabrikant Eduard Bichler (1819–1899), Ludwig Auerbach, Louis Franzmann (1825–1896)[2] und der Kunstgewerbeschuldirektor Waag (1845–1912)[3] als künstlerischer Beirat. Die Figur wurde von Prof. Friedrich Moest (1838–1923) in Karlsruhe entworfen und modelliert und in Nürnberg gegossen.
Der Entwurf des Sockels stammte von Professor Dollinger in Stuttgart, die Ausführung erfolgte durch den Maurermeister Schweickhardt und den Bildhauer Oskar Ostermayer.
Am 18. Mai 1879 fand in Anwesenheit des Erbgroßherzogs [4] als Vertreter seines erkrankten Vaters[5] die Einweihung statt. Im Jahre 1926 musste der alte Germane der Straßenbahn weichen, die über den Marktplatz geführt wurde. Man versetzte ihn in den Benckiserpark. Im Zweiten Weltkrieg wurde er in Granaten umgewandelt.


Literatur
- Oskar Trost: Lebendige Vergangenheit, Pforzheim 1963
Weblinks
Anmerkungen und Einzelnachweise
- ↑ Siehe dazu Schlacht bei Nuits (18. Dezember 1870) im Stadtwiki Karlsruhe
- ↑ Eintrag Franzmann, Louis (Identifikations-Nr. 315490) in der Personendatenbank der Landesbibliographie Baden-Württemberg online
- ↑ Eintrag Waag, Alfred (Identifikations-Nr. 160854) in der Personendatenbank der Landesbibliographie Baden-Württemberg online
- ↑ = der spätere Großherzog Friedrich II. von Baden (1857–1928)
- ↑ = Großherzog Friedrich (I.) von Baden († 1907)