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Paul von Hindenburg: Unterschied zwischen den Versionen
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Der preußische Offizier und Veteran des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] von [[1870]]/[[1871|’71]], in dem er das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] erhalten hatte, wurde während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] (1914 bis 1918) reaktiviert und als Generalfeldmarschall prominent und populär. Als Chef der dritten OHL (Obersten Heeresleitung) übte er zusammen mit Ludendorff 1916/19 sozusagen diktatorisch die Regierungsgewalt aus, nachdem Ludendorff durchgesetzt hatte, daß die militärische Führung auch politische Entscheidungskompetenzen besaß. |
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Während der Zeit der sogenannten „Weimarer Republik“ wurde Hindenburg [[1925]] erstmals zum [[Ist (unverlinkt)::Reichpräsident]]en gewählt; [[1932]] wurde er – nun auch unterstützt von [[SPD]] und „Zentrum“, um gemeinsam Hitler, den Kandidaten der [[NSDAP]], zu verhindern – wiedergewählt. Nach seiner Wiederwahl ernannte er [[1933]] Adolf Hitler zum Reichskanzler. |
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In der [[Stadtbibliothek Pforzheim]] vorhanden: |
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* Walter Görlitz:'' „Hindenburg“'', Paderborn 2005 ISBN 978-3-938478-52-3 |
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Für weitere siehe unten nachfolgende Weblinks. |
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Aktuelle Version vom 4. April 2020, 00:18 Uhr

Paul von Beneckendorff und von Hindenburg (* 2. Oktober 1847 in Posen, Königreich Preußen; † 2. August 1934 auf Gut Neudeck in Westpreußen) war von 1925 bis 1934 Reichspräsident. Er war Ehrenbürger in Pforzheim und anderen Städten.
Leben
Der preußische Offizier und Veteran des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/’71, in dem er das Eiserne Kreuz erhalten hatte, wurde während des Ersten Weltkrieges (1914 bis 1918) reaktiviert und als Generalfeldmarschall prominent und populär. Als Chef der dritten OHL (Obersten Heeresleitung) übte er zusammen mit Ludendorff 1916/19 sozusagen diktatorisch die Regierungsgewalt aus, nachdem Ludendorff durchgesetzt hatte, daß die militärische Führung auch politische Entscheidungskompetenzen besaß.
Während der Zeit der sogenannten „Weimarer Republik“ wurde Hindenburg 1925 erstmals zum Reichpräsidenten gewählt; 1932 wurde er – nun auch unterstützt von SPD und „Zentrum“, um gemeinsam Hitler, den Kandidaten der NSDAP, zu verhindern – wiedergewählt. Nach seiner Wiederwahl ernannte er 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler.
Ehrungen
Wie in zahlreichen anderen deutschen Städten und Gemeinden wurde Hindenburg 1933 auch in Pforzheim Ehrenbürger.
In Karlsruhe wurde der frühere Bewohner der Stadt – er war von 1900 bis 1903 Kommandeur der 28. Divison – bereits während des Ersten Weltkrieges, inzwischen Feldmarschall und deutschlandweit bekannt, zum Ehrenbürger ernannt.
In Pforzheim hieß die heutige Osterfeld-Realschule ab 1933 nach ihm „Hindenburg-Schule“.
Nach Hindenburg war auch das Luftschiff LZ 129 „Hindenburg“ benannt, auf dem der Pforzheimer Rudi Bialas (1914–1937) Bordmechaniker war und am 6. Mai 1937 in Lakehurst (New Jersey, USA) bei dessen Explosion umkam.
Siehe auch
- Hindenburgstraße in Mühlacker und weitere Hindenburgstraßen in der Region
Weblinks
- Das Stadtwiki Karlsruhe zum Thema „Paul von Hindenburg”
- Das Rhein-Neckar-Wiki zum Thema „Paul von Hindenburg”
- Wikipedia zum Thema „Paul von Hindenburg”
- Literatur zum Schlagwort „Paul von Hindenburg“ in der Landesbibliographie Baden-Württemberg online
- Literatur von und über Paul von Hindenburg im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek