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Hubert Müller: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Hubert Müller''' (* [[Geburtstag::10. September]] [[Geburtsjahr::1911]] in {{Geboren in|Magdeburg}}; † [[Todestag::25. Juni]] [[Todesjahr::1959]] in {{Gestorben in|Pforzheim}}) war [[Ist::Architekt]] in {{Gestorben in|Pforzheim}}.


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Hubert Müller (* 2. Mai 1725 in Eyrichshof; † 1801) war ein deutscher Architekt.
== Leben ==
== Leben ==
Er hatte einer Zimmermannslehre in Danzig und war bis 1945 ein freischaffender Architekt in Danzig. Von 1945 bis 1946 war er in Mannheim tätig. Ab 1947 war er in Sölingen tätig. In den Jahren 1949 bis 1958 arbeitete und wohnte er in Pforzheim. Anschließend war er Baumeister beim Autobahnbauamt Stuttgart, 1958 bis 1959.
Er hatte eine Ausbildung zum Baumeister in Ansbach und Stuttgart. Ab 1756 war er Bauinspektor in Karlsruhe, ab 1797 war er Baudirektor in Karlsruhe.


== Werke in Pforzheim ==
== Werke in Pforzheim ==


* Ausbau des [[Leitgastturm]]s zum eigenen Wohnhaus, 1949-50. Dabei erhielt der Turm auch sein flaches Zeltdach, das auf alten Merianstichen noch als hoher Helm dargestellt ist. Das Innere des Turmes ist vorwiegend durch eine Wendeltreppe geprägt, die wie die Einbauschränke und Holzvertäfelungen von Hubert Müller entworfen wurden.
* 1766 [[Ehemaliger großer Speicher des Pforzheimer Schloßes|Großer Speicher am Schlossberg]].
* 1765-1770 Pfarrkirche St. Martin in Brötzingen.
* 1767 Umbau des Waisenhauses für die Schmuckmanufaktur
* 1774-1776 Seehaus im Hagenschieß, Tiefenbronner Straße 201/203
* 1782-1784 Altes Pfarrhaus Brötzingen
* 1790 [[Saackescher Pavillon]]


* [[Verwaltungsgebäude des Landkreises, Blumenhof 4]], 1955-56. Der Saal wurde in den Jahren 1955 bis 1956 als wichtiger Bestandteil des Verwaltungsgebäude des Landkreises Pforzheim nach Entwürfen des Architekten [[Hubert Müller]] aus Pforzheim errichtet. Der Saal zeigt noch seine original erhaltene Ausstattung: Mobiliar, Tische und Stühle original aus der Erbauungszeit, dekorative hölzerne Wand- und Deckenverkleidung mit farbig gefassten Kassetten, Wandarmleuchtern und Kronleuchtern aus Messing nach Entwürfen von Hubert Müller. Der Raum diente bis 1993 als Sitzungssaal des Kreistages. Den Saal schmücken großflächige Glasfenster, in denen die Wappen der 34 zugehörigen Gemeinden des früheren Landkreises Pforzheim eingearbeitet sind. Die Wandkarte des Kreisgebiets wurde geschaffen von Erwin Spuler um 1950.
== Werke in Karlsruhe ==
* 1773-1776 Kleine Kirche in der Kasierstraße


== Literatur ==
== Literatur ==
* '''Müller, Hubert '''. In: Christoph Timm:''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen'' Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: '''Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler''', hier S. 363.
* '''Müller, Hubert '''. In: Christoph Timm:''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen'' Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: '''Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler''', hier S. 363.


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[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]
[[Kategorie:Architekt]]
[[Kategorie:Architekt]]

Aktuelle Version vom 29. Februar 2020, 09:47 Uhr

Hubert Müller (* 10. September 1911 in Magdeburg; † 25. Juni 1959 in Pforzheim) war Architekt in Pforzheim.

Bildergalerie: weitere Bilder zu diesem Artikel finden sich auf Hubert Müller (Galerie)

Leben

Er hatte einer Zimmermannslehre in Danzig und war bis 1945 ein freischaffender Architekt in Danzig. Von 1945 bis 1946 war er in Mannheim tätig. Ab 1947 war er in Sölingen tätig. In den Jahren 1949 bis 1958 arbeitete und wohnte er in Pforzheim. Anschließend war er Baumeister beim Autobahnbauamt Stuttgart, 1958 bis 1959.

Werke in Pforzheim

  • Ausbau des Leitgastturms zum eigenen Wohnhaus, 1949-50. Dabei erhielt der Turm auch sein flaches Zeltdach, das auf alten Merianstichen noch als hoher Helm dargestellt ist. Das Innere des Turmes ist vorwiegend durch eine Wendeltreppe geprägt, die wie die Einbauschränke und Holzvertäfelungen von Hubert Müller entworfen wurden.
  • Verwaltungsgebäude des Landkreises, Blumenhof 4, 1955-56. Der Saal wurde in den Jahren 1955 bis 1956 als wichtiger Bestandteil des Verwaltungsgebäude des Landkreises Pforzheim nach Entwürfen des Architekten Hubert Müller aus Pforzheim errichtet. Der Saal zeigt noch seine original erhaltene Ausstattung: Mobiliar, Tische und Stühle original aus der Erbauungszeit, dekorative hölzerne Wand- und Deckenverkleidung mit farbig gefassten Kassetten, Wandarmleuchtern und Kronleuchtern aus Messing nach Entwürfen von Hubert Müller. Der Raum diente bis 1993 als Sitzungssaal des Kreistages. Den Saal schmücken großflächige Glasfenster, in denen die Wappen der 34 zugehörigen Gemeinden des früheren Landkreises Pforzheim eingearbeitet sind. Die Wandkarte des Kreisgebiets wurde geschaffen von Erwin Spuler um 1950.

Literatur

  • Müller, Hubert . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler, hier S. 363.