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'''Edgar Ginsberger''' (* [[Geburtstag::18. August]] [[Geburtsjahr::1911]] in {{Geboren in|Pforzheim}}; † [[Todestag::7. Januar]] [[Todesjahr::1937]] bei {{Gestorben in|Madrid}}) war [[:Kategorie:NS-Gegner|NS-Gegner]], [[Ist (unverlinkt)::Kommunist]], [[Ist (unverlinkt)::Kämpfer in den Internationalen Brigaden]] gegen den Militärputsch Francos in Spanien und [[Juden|jüdischer]] Herkunft. |
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[[1933]] sperrten die Nazis den gelernten Goldschmied im Konzentrationslager Heuberg ein, da bei seinem Vater eine Schreibmaschine gefunden wurde, mit der er - so der Gestapo-Bericht - „kommunistische Flugschriften“ hergestellt hätte. Nach seiner Freilassung floh er nach Großbritannien. |
[[1933]] sperrten die Nazis den gelernten [[Ist::Goldschmied]] im Konzentrationslager Heuberg ein, da bei seinem Vater eine Schreibmaschine gefunden wurde, mit der er - so der Gestapo-Bericht - „kommunistische Flugschriften“ hergestellt hätte. Nach seiner Freilassung floh er nach Großbritannien. |
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== Bei den Internationalen Brigaden in Spanien == |
== Bei den Internationalen Brigaden in Spanien == |
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Im November [[1936]] ging er zu den Internationalen Brigaden zur Verteidigung der spanischen Republik gegen den Militärputsch Francos. Am 7. Januar 1937, bei der Verteidigung Madrids, ermordeten ihn die Francisten. Er wurde auf dem Friedhof in Madrid-Fuencarra begraben. [[1939]] schändeten die Francisten den Ehrenfriedhof |
Im November [[1936]] ging er zu den Internationalen Brigaden zur Verteidigung der spanischen Republik gegen den Militärputsch Francos. Am 7. Januar 1937, bei der Verteidigung Madrids, ermordeten ihn die Francisten. Er wurde auf dem Friedhof in Madrid-Fuencarra begraben. [[1939]] schändeten die Francisten den Ehrenfriedhof für die Kämpfer der Internationalen Brigaden, vernichteten die Gräber und planierten das Gelände. Erst [[1981]] ließ der sozialistische Madrider Bürgermeister die Gedenktafel von 1937 wieder aufstellen. |
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Den Vater von Edgar Ginsberger, [[Arnold Ginsberger]], verschleppten die Nazis am [[22. Oktober]] [[1940]] aus der [[Osterfeldstraße]] 33 ins Internierungslager [[Gurs]], dort starb er im Jahre [[1942]]. |
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Aktuelle Version vom 11. September 2019, 09:14 Uhr
Edgar Ginsberger (* 18. August 1911 in Pforzheim; † 7. Januar 1937 bei Madrid) war NS-Gegner, Kommunist, Kämpfer in den Internationalen Brigaden gegen den Militärputsch Francos in Spanien und jüdischer Herkunft.
Im Widerstand
1933 sperrten die Nazis den gelernten Goldschmied im Konzentrationslager Heuberg ein, da bei seinem Vater eine Schreibmaschine gefunden wurde, mit der er - so der Gestapo-Bericht - „kommunistische Flugschriften“ hergestellt hätte. Nach seiner Freilassung floh er nach Großbritannien.
Bei den Internationalen Brigaden in Spanien
Im November 1936 ging er zu den Internationalen Brigaden zur Verteidigung der spanischen Republik gegen den Militärputsch Francos. Am 7. Januar 1937, bei der Verteidigung Madrids, ermordeten ihn die Francisten. Er wurde auf dem Friedhof in Madrid-Fuencarra begraben. 1939 schändeten die Francisten den Ehrenfriedhof für die Kämpfer der Internationalen Brigaden, vernichteten die Gräber und planierten das Gelände. Erst 1981 ließ der sozialistische Madrider Bürgermeister die Gedenktafel von 1937 wieder aufstellen.
Familie
Den Vater von Edgar Ginsberger, Arnold Ginsberger, verschleppten die Nazis am 22. Oktober 1940 aus der Osterfeldstraße 33 ins Internierungslager Gurs, dort starb er im Jahre 1942.
An Vater und Sohn erinnern Stolpersteine in der Osterfeldstraße 33.
Literatur
- Brigitte und Gerhard Brändle: ADELANTE LIBERTAD. Spanienfreiwillige aus Baden 1936-1939, Karlsruhe 2016, S. 42.