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Anfang August 1888 bewies seine in [[Pforzheim]] geborene Ehefrau Bertha Benz durch ihre heimliche Fahrt von Mannheim nach Pforzheim und zurück die Alltagstauglichkeit der pferdelosen Kutsche, was dem Automobil zum endgültigen Durchbruch verhalf. |
Anfang August 1888 bewies seine in [[Pforzheim]] geborene Ehefrau Bertha Benz durch ihre heimliche Fahrt von Mannheim nach Pforzheim und zurück die Alltagstauglichkeit der pferdelosen Kutsche, was dem Automobil zum endgültigen Durchbruch verhalf. |
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Die private Non-Profit-Initiative für die Einrichtung der Bertha Benz Memorial Route gründete im Jahre 2007 zwei [[Verein]]e: den ''Bertha Benz Memorial Route e.V.'' sowie den ''Bertha Benz Memorial Club e.V.''. Letzterer ist in den Bereichen Bildung, |
Die private Non-Profit-Initiative für die Einrichtung der Bertha Benz Memorial Route gründete im Jahre 2007 zwei [[Verein]]e: den ''Bertha Benz Memorial Route e.V.'' sowie den ''Bertha Benz Memorial Club e.V.''. Letzterer ist in den Bereichen Bildung, Denkmalpflege und Heimatpflege als gemeinnützig anerkannt und möchte die historische Leistung der Bertha Benz weltweit bekannt machen. |
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Am [[25. Februar]] [[2008]] genehmigte das [[Regierungspräsidium Karlsruhe]] offiziell die Bertha Benz Memorial Route als Touristik- bzw. Ferienstraße, ein 194 Kilometer langes dynamisches [[Denkmal]] badischer und somit auch deutscher Industriegeschichte. |
Am [[25. Februar]] [[2008]] genehmigte das [[Regierungspräsidium Karlsruhe]] offiziell die Bertha Benz Memorial Route als Touristik- bzw. Ferienstraße, ein 194 Kilometer langes dynamisches [[Denkmal]] badischer und somit auch deutscher Industriegeschichte. |
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== Siehe auch == |
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Aktuelle Version vom 28. August 2019, 15:22 Uhr



Die Bertha Benz Memorial Route ist eine Touristik- bzw. Ferienstraße mit kulturhistorischem Hintergrund. Sie ermöglicht heute jedem, die Strecke selbst nachzufahren, die Bertha Benz 1888 für die erste automobile Fernfahrt in der Geschichte der Menschheit wählte.
Geschichte
1886 erfand der Karlsruher Dr. Carl Benz in Mannheim das Automobil, das aber anfangs kein wirtschaftlicher Erfolg war (Reichspatent 37435 vom 29. Januar 1886).
Anfang August 1888 bewies seine in Pforzheim geborene Ehefrau Bertha Benz durch ihre heimliche Fahrt von Mannheim nach Pforzheim und zurück die Alltagstauglichkeit der pferdelosen Kutsche, was dem Automobil zum endgültigen Durchbruch verhalf.
Dies war eine der erfolgreichsten Marketingaktionen aller Zeiten mit heute fast einer Milliarde Autofahrern weltweit.
Trägerschaft
Die private Non-Profit-Initiative für die Einrichtung der Bertha Benz Memorial Route gründete im Jahre 2007 zwei Vereine: den Bertha Benz Memorial Route e.V. sowie den Bertha Benz Memorial Club e.V.. Letzterer ist in den Bereichen Bildung, Denkmalpflege und Heimatpflege als gemeinnützig anerkannt und möchte die historische Leistung der Bertha Benz weltweit bekannt machen.
Am 25. Februar 2008 genehmigte das Regierungspräsidium Karlsruhe offiziell die Bertha Benz Memorial Route als Touristik- bzw. Ferienstraße, ein 194 Kilometer langes dynamisches Denkmal badischer und somit auch deutscher Industriegeschichte.
Seit Januar 2009 ist die Bertha Benz Memorial Route Mitglied im ERIH - European Route of Industrial Heritage e.V.
Verlauf
Hinfahrt,
Mannheim nach Pforzheim, Richtung Süden (S), ca. 104 km
- Mannheim
- Feudenheim
- Ilvesheim
- Ladenburg]]
- Schriesheim
- Dossenheim
- Heidelberg
- Leimen
- Nußloch
- Wiesloch
- Mingolsheim
- Langenbrücken
- Stettfeld
- Ubstadt
- Bruchsal
- Untergrombach
- Weingarten
- Grötzingen
- Berghausen
- Söllingen
- Kleinsteinbach
- Wilferdingen
- Königsbach
- Stein
- Eisingen
- Pforzheim
Rückfahrt,
Pforzheim nach Mannheim, Richtung Norden (N), ca. 90 km
- Pforzheim
- Bauschlott
- Bretten
- Gondelsheim
- Helmsheim
- Heidelsheim
- Bruchsal
- Forst (Baden)
- Hambrücken
- Wiesental
- Kirrlach
- Reilingen
- Hockenheim
- Talhaus
- Ketsch
- Schwetzingen
- Friedrichsfeld
- Seckenheim
- Mannheim
Landschaften
Die authentische Fahrtroute der Bertha Benz verknüpft nicht nur fast vergessene Originalschauplätze ihrer Fahrt, sondern führt auch durch eine der bekanntesten Urlaubsregionen Deutschlands, das Weinbaugebiet Baden.
Diese Route der Industriekultur folgt im Bereich der Oberrheinischen Tiefebene mehreren Römerstraßen, u.a. der Bergstraße, führt an Odenwald und Kraichgau entlang, um kurz vor Karlsruhe abzubiegen Richtung Pforzheim in den nördlichen Schwarzwald.
Auf der Rückfahrt führt sie dann durch den Kraichgau, von vielen auch Deutschlands Toskana genannt, erneut durch die Oberrheinische Tiefebene, diesmal den Rheinauen folgend Richtung Start- und Zielort Mannheim/Baden.
Sehenswürdigkeiten
- Mannheim – Kurfürstliches Schloss Mannheim, Luisenpark, Mannheimer Wasserturm
- Ladenburg – Automuseum Dr. Carl Benz, Haus der Familie Benz, Altstadt
- Heidelberg – Heidelberger Schloss, Heidelberger Altstadt, Alte Brücke
- Wiesloch – Erste Tankstelle der Welt (Stadtapotheke)
- Bruchsal – Schloss Bruchsal
- Pforzheim – Schmuckmuseum Pforzheim, Industriehaus mit Schmuckwelten
- Bretten – Melanchthonhaus am Marktplatz, in der Nähe Kloster Maulbronn (Weltkulturerbe der UNESCO), Schüler u.a.: Johannes Kepler, Friedrich Hölderlin, Hermann Hesse
- Gondelsheim - Schloss Gondelsheim
- Hockenheim – Motorsportmuseum Hockenheimring, Formel-1-Kurs Hockenheimring
- Schwetzingen – Schloss Schwetzingen