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Adolf Mocker: Unterschied zwischen den Versionen

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Ernst Feuerle (Diskussion | Beiträge)
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'''Adolf Mocker''' (21. 9. 1903 Pforzheim - ) war Gewerkschafter in Pforzheim, Mitglied der SPD und Gegner der Nationalsozialisten
'''Adolf Mocker''' (* [[21. September]] [[1903]] in [[Pforzheim]]<!--, † unbekannt-->) war [[Ist::Gewerkschafter]] in [[Tätig in::Pforzheim]], Mitglied der [[SPD]] und Gegner des [[Nationalsozialismus]].


== Leben ==
== Leben ==
Adolf Mocker war [[Ist::Kategorie:Bleistiftmacher|Bleistiftmacher]]. Er engagierte sich bei den [[Naturfreunde]]n und im Vorstand des [[Arbeiter-Samariterbund]]s. [[1929]] wurde er Mitglied der SPD und des Metallarbeiterverbands (Vorläufer der heutigen [[IG Metall|Industriegewerkschaft Metall]]).

Adolf Mocker war Bleistiftmacher. Er engagierte sich bei den Naturfreunden und im Vorstand des Arbeiter-Samariter-Bundes. 1929 wurde er Mitglied der SPD und des Metallarbeiterverbandes (Vorläufer der heutigen Industriegewerkschaft Metall).


== Im Widerstand ==
== Im Widerstand ==
Nach dem Verbot der SPD im Juni [[1933]] arbeitete Adolf Mocker bei der illegalen [[Sozialistische Arbeiterpartei|Sozialistischen Arbeiterpartei]] (SAP) mit. Im Juni [[1938]] verhaftete ihn die Gestapo zusammen mit [[Josef Dörflinger]], [[Otto Knöller]], [[Karl Ohlau]], [[Karl Richardon]] und [[Arthur Wenger]]. Am [[14. März]] [[1939]] verurteilt ihn der zweite Senat des Oberlandesgerichts [[Stuttgart]] wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis. Er war in Ulm, Dieburg und im Lager Rollwald (Hessen) mit [[Fritz Erler]], [[Karl Ohlau]] und [[Karl Schroth]] inhaftiert.

Nach dem Verbot der SPD im Juni 1933 arbeitete er bei der illegalen [[SAP]] mit. Im Juni 1938 verhaftete ihn die Gestapo zusammen mit [[Josef Dörflinger]], [[Otto Knöller]], [[Karl Ohlau]], [[Karl Richardon]] und [[Arthur Wenger]], am 14. 3. 1939 verurteilt ihn das Oberlandesgericht Stuttgart (2. Senat) wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis. Er war in Ulm, Dieburg/Lager Rollwald (Hessen) mit [[Fritz Erler]], [[Karl Ohlau]] und [[Karl Schroth]] inhaftiert.


== Literatur ==
== Literatur ==
* Klaus Dagenbach, Markus Rupp: Die Pforzheimer SAPD im Widerstand, Pforzheim, 1995
* Klaus Dagenbach, Markus Rupp: Die Pforzheimer SAPD im Widerstand, Pforzheim, 1995
* {{Schroth 1977}}
* Karl Schroth: "Und immer wieder für die Freiheit: Pforzheimer sozialdemokratische Arbeiterbewegung 1924-1939", Pforzheim (SPD-Kreisverband Pforzheim), 1977


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== Weblink / weitere Literatur zur SAP in Pforzheim ==
[[Kategorie:Mann]]
[[Sozialistische Arbeiterpartei]]
[[Kategorie:Bleistiftmacher]]
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]
[[Kategorie:NS-Gegner]]
[[Kategorie:Gewerkschafter]]
[[Kategorie:SPD]]
[[Kategorie:SAP]]

Aktuelle Version vom 27. Juli 2019, 17:04 Uhr

Adolf Mocker (* 21. September 1903 in Pforzheim) war Gewerkschafter in Pforzheim, Mitglied der SPD und Gegner des Nationalsozialismus.

Leben

Adolf Mocker war Bleistiftmacher. Er engagierte sich bei den Naturfreunden und im Vorstand des Arbeiter-Samariterbunds. 1929 wurde er Mitglied der SPD und des Metallarbeiterverbands (Vorläufer der heutigen Industriegewerkschaft Metall).

Im Widerstand

Nach dem Verbot der SPD im Juni 1933 arbeitete Adolf Mocker bei der illegalen Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP) mit. Im Juni 1938 verhaftete ihn die Gestapo zusammen mit Josef Dörflinger, Otto Knöller, Karl Ohlau, Karl Richardon und Arthur Wenger. Am 14. März 1939 verurteilt ihn der zweite Senat des Oberlandesgerichts Stuttgart wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis. Er war in Ulm, Dieburg und im Lager Rollwald (Hessen) mit Fritz Erler, Karl Ohlau und Karl Schroth inhaftiert.

Literatur

  • Klaus Dagenbach, Markus Rupp: Die Pforzheimer SAPD im Widerstand, Pforzheim, 1995
  • Karl Schroth: "Und immer wieder für die Freiheit: Pforzheimer sozialdemokratische Arbeiterbewegung 1924-1939", Pforzheim (SPD-Kreisverband Pforzheim) 1977