Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenz![]()
mail.de
Johannes Schoch: Unterschied zwischen den Versionen
noch eine Jahreszahl korrigiert; Semantik-Vorlage; Format |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (10 dazwischenliegende Versionen von 5 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Bild:Pforzheim, Schloßkirche, Nördlicher Diagonalchor, Grabdenkmal für den markgräflichen Kanzler Martin Achtsynit genannt Amelius sowie Elisabeth geb. von Jestetten und Barbara geb. Goeslin vor 1592.jpg|thumb|Epitaph von Martin Achtsynit sowie Elisabeth geb. von Jestetten und Barbara geb. Goeslin in der Schlosskirche ]] |
|||
[[Bild:Gottesaue.jpg|thumb|Das Schloss Gottesaue in Karlsruhe, von Johannes Schoch]] |
|||
[[Bild:Pforzheim, Schloßkirche, Nördlicher Diagonalchor, Grabdenkmal für den markgräflichen Kanzler Martin Achtsynit genannt Amelius, Detail, Elisabeth geb. von Jestetten.jpg|thumb|Elisabeth geb. von Jestetten ]] |
|||
[[Bild:Schlosshof Ettlingen.jpg|thumb|Der Delphinbrunnen im Ettlinger Schlosshof, 1612 von Johannes Schoch]] |
|||
| ⚫ | |||
| ⚫ | |||
Johannes Schoch gilt als bedeutendster Baumeister Süddeutschlands dieser Zeit. |
|||
In Königsbach am [[Rathaus Königsbach|Rathaus]] wurde schon [[1911]] eine Gedenktafel für den berühmtesten Sohn des Ortes angebracht. Die Tafel hat folgende Inschrift: |
|||
:''Zur Erinnerung an Johannes Schoch, dem berühmten Erbauer des Friedrichsbau im Heidelberger Schlosse, der hierorts geboren ist.'' |
|||
Sein Geburtsort Königsbach hat ihm zu Ehren auch eine Straße nach Johannes Schoch benannt. |
|||
== Biografie == |
== Biografie == |
||
| ⚫ | Johannes Schoch wurde als Sohn eines Vorstehers einer Wiedertäufergemeinde um [[1550]] in Königsbach geboren. Weiteres über seine Jugend in Königsbach ist nicht bekannt. Vermutlich kam er als Handwerksgeselle auf Wanderschaft nach Straßburg. Dort erwarb er das Bürgerrecht und heiratete [[Heirat::1572]] eine Frau {{Verheiratet mit|Anna Knoll}}. Dort lebte und arbeitete er mit wachsendem Erfolg bis [[1582]]. Dann wurde er fürstlicher Baumeister in [[Durlach]]. Dort erbaute er das Gymnasium. 1585 ging Schoch nach Straßburg zurück, wo er von [[1590]] bis [[1597]] als Stadtbaumeister arbeitete. Von [[1601]] bis [[1619]] war er als [[Ist (unverlinkt)::kurfürstlicher Hofbaumeister]] in [[Heidelberg]] tätig. Dort entstand sein berühmtestes Werk, der Friedrichsbau. Ab [[1620]] war er wieder in Straßburg als Stadtbaumeister im Amt. Am [[15. September]] [[1627]] setzte Johannes Schoch sich in Straßburg zur Ruhe. |
||
== Werke in Pforzheim == |
|||
| ⚫ | Johannes Schoch wurde als Sohn eines Vorstehers einer Wiedertäufergemeinde um [[1550]] in Königsbach geboren. Weiteres über seine Jugend in Königsbach ist nicht bekannt. Vermutlich kam er als Handwerksgeselle auf Wanderschaft nach Straßburg. Dort erwarb er das Bürgerrecht und heiratete [[1572]] eine Frau Anna Knoll. Dort lebte und arbeitete er mit wachsendem Erfolg bis [[1582]]. Dann wurde er fürstlicher Baumeister in [[Durlach]]. Dort erbaute er das Gymnasium. 1585 ging Schoch nach Straßburg zurück, wo er von [[1590]] bis [[1597]] als Stadtbaumeister arbeitete. Von [[1601]] bis [[1619]] war er als kurfürstlicher Hofbaumeister in Heidelberg tätig. Dort entstand sein berühmtestes Werk, der Friedrichsbau. Ab [[1620]] war er wieder in Straßburg als Stadtbaumeister im Amt. Am [[15. September]] [[1627]] setzte Johannes Schoch sich in Straßburg zur Ruhe. |
||
* [[Grabdenkmal für den markgräflichen Kanzler Martin Achtsynit von Niefernburg genannt Amelius sowie Elisabeth geb. von Jestetten und Barbara geb. Goeslin]] |
|||
== Bauten == |
|||
* Friedrichsbau des Heidelberger Schlosses |
|||
* Durlacher Gymnasium, eröffnet 1586 |
|||
* Schloss Gottesaue in [[Karlsruhe]] |
|||
* Delphinbrunnen in Ettlingen |
|||
* Neuer Bau in Straßburg, 1582-1585, heute Sitz der Handelskammer |
|||
* Salzhaus am Domplatz in Straßburg |
|||
* Große Metzig in Straßburg |
|||
* Schaufront am Friedrichsbau des Heidelberger Schlosses 1602 – 1607 |
|||
== |
== Literatur == |
||
* Rolf Schenke: ''„Johannes Schoch (um 1550–1631) – Baumeister aus Königsbach“'', in: [[Der Enzkreis (Jahrbuch)|Der Enzkreis]], Band 8 (1999), Seiten 194–207 |
|||
* {{wikipedia}} |
|||
* ''Schoch, Johannes (Hans)''. In: [[Christoph Timm]]: ''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen,'' Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: ''Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler'', hier S. 369-370. |
|||
* {{Stadtwiki Karlsruhe}} |
|||
* {{LBW-P|138492}} |
|||
{{DEFAULTSORT:Schoch, Johannes}} |
{{DEFAULTSORT:Schoch, Johannes}} |
||
| ⚫ | |||
[[Kategorie:Architekt]] |
[[Kategorie:Architekt]] |
||
[[Kategorie: |
[[Kategorie:Person (Königsbach-Stein)]] |
||
| ⚫ | |||
Aktuelle Version vom 25. Juli 2019, 13:57 Uhr


Johannes Schoch (* um 1550 in Königsbach; † 1631 in Straßburg) war ein deutscher Renaissancebaumeister.
Biografie
Johannes Schoch wurde als Sohn eines Vorstehers einer Wiedertäufergemeinde um 1550 in Königsbach geboren. Weiteres über seine Jugend in Königsbach ist nicht bekannt. Vermutlich kam er als Handwerksgeselle auf Wanderschaft nach Straßburg. Dort erwarb er das Bürgerrecht und heiratete 1572 eine Frau Anna Knoll. Dort lebte und arbeitete er mit wachsendem Erfolg bis 1582. Dann wurde er fürstlicher Baumeister in Durlach. Dort erbaute er das Gymnasium. 1585 ging Schoch nach Straßburg zurück, wo er von 1590 bis 1597 als Stadtbaumeister arbeitete. Von 1601 bis 1619 war er als kurfürstlicher Hofbaumeister in Heidelberg tätig. Dort entstand sein berühmtestes Werk, der Friedrichsbau. Ab 1620 war er wieder in Straßburg als Stadtbaumeister im Amt. Am 15. September 1627 setzte Johannes Schoch sich in Straßburg zur Ruhe.
Werke in Pforzheim
Literatur
- Rolf Schenke: „Johannes Schoch (um 1550–1631) – Baumeister aus Königsbach“, in: Der Enzkreis, Band 8 (1999), Seiten 194–207
- Schoch, Johannes (Hans). In: Christoph Timm: Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler, hier S. 369-370.
- Literatur über Johannes Schoch in der Landesbibliographie Baden-Württemberg