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Friedrich Walch: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Bild:Werbung Walch 1953.JPG|thumb|Werbung der Firma Friedrich Walch aus dem Jahr 1953]]
'''Friedrich Walch''' (* [[Geburtstag::10. November]] [[Geburtsjahr::1886]] in {{geboren in|Wilferdingen}}; † [[Todestag::11. April]] [[Todesjahr::1960]] in {{Gestorben in|Pforzheim}}) war [[Ist::Blechner]]- und Installateurmeister. Er war Inhaber eines Fachbetriebs für Blechnerei sowie Gas- und Wasserinstallationen in der [[Holzgartenstraße]] 37 im [[Tätig in::Pforzheim]]er Stadtteil [[Au]].
'''Friedrich Walch''' (* [[Geburtstag::10. November]] [[Geburtsjahr::1886]] in {{geboren in|Wilferdingen}}; † [[Todestag::11. April]] [[Todesjahr::1960]] in {{Gestorben in|Pforzheim}}) war [[Ist::Blechner]]- und Installateurmeister. Er war Inhaber eines Fachbetriebs für Blechnerei sowie Gas- und Wasserinstallationen in der [[Holzgartenstraße]] 37 im [[Tätig in::Pforzheim]]er Stadtteil [[Au]].


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Vor dem Ersten Weltkrieg diente er beim Infanterie-Regiment 168 in Butzbach bei Gießen, den Krieg machte er als Frontkämpfer mit. Nach 1918 kehrte er wieder nach Pforzheim zurück und erwarb das Anwesen in der [[Holzgartenstraße]] 37, das im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört wurde. Unermüdlich machte er sich an den Wiederaufbau. Nach der behelfsmäßigen Einrichtung einer Werkstatt und eines Ladengeschäftes wurde es wieder zu einem stattlichen Wohn- und Geschäftshaus aufgebaut.
Vor dem Ersten Weltkrieg diente er beim Infanterie-Regiment 168 in Butzbach bei Gießen, den Krieg machte er als Frontkämpfer mit. Nach 1918 kehrte er wieder nach Pforzheim zurück und erwarb das Anwesen in der [[Holzgartenstraße]] 37, das im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört wurde. Unermüdlich machte er sich an den Wiederaufbau. Nach der behelfsmäßigen Einrichtung einer Werkstatt und eines Ladengeschäftes wurde es wieder zu einem stattlichen Wohn- und Geschäftshaus aufgebaut.


Im Jahre 1946 übernahm Friedrich Walch den Posten des Obermeisters bei der ''Innung für Blechner und Installateure, Kupferschmiede und Zentralheizungsbau''. In dieser Eigenschaft machte er sich vor allem um die Einrichtung der Lehrwerkstätte in der [[Alfons-Kern-Schule|Gewerbeschule]] verdient. Als er dieses Amt an einen jüngeren Kollegen abgab, wurde zum Ehrenobermeister ernannt.
Im Jahre 1946 übernahm Friedrich Walch den Posten des Obermeisters bei der ''Innung für Blechner und Installateure, Kupferschmiede und Zentralheizungsbau''. In dieser Eigenschaft machte er sich vor allem um die Einrichtung der Lehrwerkstätte in der [[Alfons-Kern-Schule|Gewerbeschule]] verdient. Als er dieses Amt an einen jüngeren Kollegen abgab, wurde er zum Ehrenobermeister ernannt.


Im Privatleben war Friedrich Walch ein treues Mitglied der [[Neuapostolische Kirche|neuapostolischen Kirche]] und deren Kirchenchor. Bis ins hohe Alter war er zudem Radfahrer aus Passion, so wie er auch immer noch selbst Hand anlegte, wo es nötig war. Nach einem mehrere Monate dauernden schweren Krankenlager ist er verstorben.
Im Privatleben war Friedrich Walch ein treues Mitglied der [[Neuapostolische Kirche|neuapostolischen Kirche]] und deren Kirchenchor. Bis ins hohe Alter war er zudem Radfahrer aus Passion, so wie er auch immer noch selbst Hand anlegte, wo es nötig war. Nach einem mehrere Monate dauernden schweren Krankenlager ist er verstorben.


Der Betrieb wurde durch seinen Schwiegersohn [[Richard Butz]] weitergeführt.
Der Betrieb wurde durch seinen Schwiegersohn [[Richard Butz]], Blechner- und Installateurmeister sowie staatlich geprüfter Installationstechniker, weitergeführt.


== Frühere Adresse ==
== Frühere Adresse ==

Aktuelle Version vom 15. Juli 2019, 17:42 Uhr

Werbung der Firma Friedrich Walch aus dem Jahr 1953

Friedrich Walch (* 10. November 1886 in Wilferdingen; † 11. April 1960 in Pforzheim) war Blechner- und Installateurmeister. Er war Inhaber eines Fachbetriebs für Blechnerei sowie Gas- und Wasserinstallationen in der Holzgartenstraße 37 im Pforzheimer Stadtteil Au.

Leben

Friedrich Walch war schon vor dem ersten Weltkrieg in Pforzheim als selbständiger Handwerksmeister tätig. Sein erstes Geschäft befand sich in der Calwer Straße in Pforzheim.

Vor dem Ersten Weltkrieg diente er beim Infanterie-Regiment 168 in Butzbach bei Gießen, den Krieg machte er als Frontkämpfer mit. Nach 1918 kehrte er wieder nach Pforzheim zurück und erwarb das Anwesen in der Holzgartenstraße 37, das im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört wurde. Unermüdlich machte er sich an den Wiederaufbau. Nach der behelfsmäßigen Einrichtung einer Werkstatt und eines Ladengeschäftes wurde es wieder zu einem stattlichen Wohn- und Geschäftshaus aufgebaut.

Im Jahre 1946 übernahm Friedrich Walch den Posten des Obermeisters bei der Innung für Blechner und Installateure, Kupferschmiede und Zentralheizungsbau. In dieser Eigenschaft machte er sich vor allem um die Einrichtung der Lehrwerkstätte in der Gewerbeschule verdient. Als er dieses Amt an einen jüngeren Kollegen abgab, wurde er zum Ehrenobermeister ernannt.

Im Privatleben war Friedrich Walch ein treues Mitglied der neuapostolischen Kirche und deren Kirchenchor. Bis ins hohe Alter war er zudem Radfahrer aus Passion, so wie er auch immer noch selbst Hand anlegte, wo es nötig war. Nach einem mehrere Monate dauernden schweren Krankenlager ist er verstorben.

Der Betrieb wurde durch seinen Schwiegersohn Richard Butz, Blechner- und Installateurmeister sowie staatlich geprüfter Installationstechniker, weitergeführt.

Frühere Adresse

Friedrich Walch
Blechnerei – Installation
Holzgartenstraße 37
75175 Pforzheim
Telefon: (0 72 31) 42 40

Quellen

  • Pforzheimer Zeitung: Geburtstagsbesuch beim 70jährigen Obermeister Friedrich Walch. Als die Blechner im Lötofen noch ihre Wurst brieten. Ausgabe vom 10. November 1956.
  • Pforzheimer Zeitung: Blechner-Ehrenobermeister Walch gestorben. Ausgabe vom 13. April 1960.