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Bodo Fleischer: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Bodo Fleischer''' (geb. 7. November 1930 in Berlin; gest. 18. Februar ebd.) entwarf das Pforzheimer Stadttheatergebäude.
[[Datei:Bodo Fleischer, Architekt (geb. 7. November 1930 in Berlin; gest. 18. Februar 2013 in Berlin).jpg|thumb| ]]
[[Datei:Bodo Fleischer, Architekt (geb. 7. November 1930 in Berlin; gest. 18. Februar 2013 in Berlin), a.png|thumb| ]]
[[Datei:Bodo Fleischer, Architekt (geb. 7. November 1930 in Berlin; gest. 18. Februar 2013 in Berlin), b.png|thumb| ]]
'''Bodo Fleischer''' (* [[Geburtstag::7. November]] [[Geburtsjahr::1930]] in {{geboren in|Berlin}}; † [[Todestag::18. Februar]] [[Todesjahr::2013]] in {{Gestorben in|Berlin}}) war [[Ist::Architekt]] und Diplom-Ingenieur, der das Pforzheimer Stadttheatergebäude entwarf.


== Beschreibung ==
Von Philipp v. StudnitzDer Architekt und Diplom-Ingenieur Bodo Fleischer machte sich bereits als junger Mann in seiner Zunft einen Namen. Er erhielt 1963 den „Förderpreis Baukunst“ der Akademie der Künste und setze mit einem Verwaltungsgebäude am Halleschen Ufer einen markanten Akzent – als Partner des weltberühmten Architekten Hans Scharoun. Nach Fleischers Entwürfen wurden unter anderem Kirchen, Hotels, Feuerwachen und Kliniken gebaut. Die evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Kirche (1968) steht heute unter Denkmalschutz. 1960 hatte Fleischer den Architektur-Wettbewerb des Senders Freies Berlin für deren neues Sendezentrum gewonnen. Doch an der Masurenallee entschied man sich für den Entwurf des Zweitplazierten. Eine ganz spezielle Verbindung entstand zwischen dem Berliner Bodo Fleischer und der Stadt Pforzheim in Baden-Württemberg: Dort errichtete man das Stadttheater nach Fleischers Plänen, 1990 wurde es eröffnet. Seitdem pflegte der Bau- und Konstruktions-Künstler eine große Leidenschaft für die dortige Region, kam regelmäßig mit seiner Lebensgefährtin Christine Nestler zu Besuch; Frau Nestler war u. a. auch für die Fassadengestaltung des Theaters verantwortlich. Bei festlichen Veranstaltungen rund ums Stadttheater war Fleischer regelmäßiger Gast, zu Spielzeiteröffnungen oder Ensemblebällen. Noch im vergangenen Herbst, so erinnert sich Gerd Müller, der Technische Leiter des Theaters, traf er sich mit dem damals 82-Jährigen zu einem ausgedehnten Spaziergang.
Bodo Fleischer erhielt 1963 den „Förderpreis Baukunst“ der Akademie der Künste und setze mit einem Verwaltungsgebäude am Halleschen Ufer einen markanten Akzent – als Partner des weltberühmten Architekten Hans Scharoun. Nach Fleischers Entwürfen wurden unter anderem Kirchen, Hotels, Feuerwachen und Kliniken gebaut. Die evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Kirche (1968) steht heute unter Denkmalschutz. 1960 hatte Fleischer den Architektur-Wettbewerb des Senders Freies Berlin für deren neues Sendezentrum gewonnen. Doch an der Masurenallee entschied man sich für den Entwurf des Zweitplazierten. Eine ganz spezielle Verbindung entstand zwischen dem Berliner Bodo Fleischer und der Stadt Pforzheim in Baden-Württemberg: Dort errichtete man das Stadttheater nach Fleischers Plänen, 1990 wurde es eröffnet. Seitdem pflegte der Bau- und Konstruktions-Künstler eine große Leidenschaft für die dortige Region, kam regelmäßig mit seiner Lebensgefährtin Christine Nestler zu Besuch; Frau Nestler war u. a. auch für die Fassadengestaltung des Theaters verantwortlich. Bei festlichen Veranstaltungen rund ums Stadttheater war Fleischer regelmäßiger Gast, zu Spielzeiteröffnungen oder Ensemblebällen. Noch im vergangenen Herbst, so erinnert sich Gerd Müller, der Technische Leiter des Theaters, traf er sich mit dem damals 82-Jährigen zu einem ausgedehnten Spaziergang.
== Weblinks==
* https://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/hier-baute-er-kirchen-in-der-pfalz-ein-theater
* https://trauer.tagesspiegel.de/todesanzeige/bodo-fleischer


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* https://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/hier-baute-er-kirchen-in-der-pfalz-ein-theater

Aktuelle Version vom 7. Juli 2019, 13:42 Uhr

Bodo Fleischer (* 7. November 1930 in Berlin; † 18. Februar 2013 in Berlin) war Architekt und Diplom-Ingenieur, der das Pforzheimer Stadttheatergebäude entwarf.

Beschreibung

Bodo Fleischer erhielt 1963 den „Förderpreis Baukunst“ der Akademie der Künste und setze mit einem Verwaltungsgebäude am Halleschen Ufer einen markanten Akzent – als Partner des weltberühmten Architekten Hans Scharoun. Nach Fleischers Entwürfen wurden unter anderem Kirchen, Hotels, Feuerwachen und Kliniken gebaut. Die evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Kirche (1968) steht heute unter Denkmalschutz. 1960 hatte Fleischer den Architektur-Wettbewerb des Senders Freies Berlin für deren neues Sendezentrum gewonnen. Doch an der Masurenallee entschied man sich für den Entwurf des Zweitplazierten. Eine ganz spezielle Verbindung entstand zwischen dem Berliner Bodo Fleischer und der Stadt Pforzheim in Baden-Württemberg: Dort errichtete man das Stadttheater nach Fleischers Plänen, 1990 wurde es eröffnet. Seitdem pflegte der Bau- und Konstruktions-Künstler eine große Leidenschaft für die dortige Region, kam regelmäßig mit seiner Lebensgefährtin Christine Nestler zu Besuch; Frau Nestler war u. a. auch für die Fassadengestaltung des Theaters verantwortlich. Bei festlichen Veranstaltungen rund ums Stadttheater war Fleischer regelmäßiger Gast, zu Spielzeiteröffnungen oder Ensemblebällen. Noch im vergangenen Herbst, so erinnert sich Gerd Müller, der Technische Leiter des Theaters, traf er sich mit dem damals 82-Jährigen zu einem ausgedehnten Spaziergang.

Weblinks