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'''Ephraim Emil Rothschild''' (* [[Geburtstag::15. März]] [[Geburtsjahr::1868]] in {{Geboren in|Pforzheim}}; † [[Todestag::2. August]] [[Todesjahr::1943]] in {{Gestorben in|Sao Paulo}}, Brasilien)<ref>http://sternmail.co.uk/sld/getperson.php?personID=I17604&tree=SLtree</ref> war ein jüdischer [[Ist::Schmuckfabrikant|Juwelen- und Ringfabrikant]], gründete 1893 seine Fabrik in [[Tätig in::Pforzheim]] und ist 1939 aufgrund der NS-Judenverfolgung nach Brasilien emigriert. |
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Er wurde als Sohn von [[Nathan Rothschild]] (* 31. Dezember 1835 in Pforzheim; † 30. März 1908 in Pforzheim) und [[Auguste Mayer]] (* 21. Juni 1839 in Königsbach; † 27. Januar 1917 in Pforzheim) geboren. Seine Eltern hatten am 13. Juni 1865 geheiratet. Er war der Bruder von [[Zerline Rothschild]] und [[Moritz Leopold Rothschild]].<ref>https://www.geni.com/people/Ephraim-Rothschild/6000000042785157008</ref> |
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Er heiratete am 20. März [[Heirat::1901]] in Mainz die [[Verheiratet mit::Johanna Reinheimer]] (* 16. Jan. 1875 in Gedern; † 21. Oktober 1956, Sao Paulo, Brasilien). Sie hatten folgende Kinder: |
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* Margarete Charlotte (Lotte) Rothschild |
* Margarete Charlotte (Lotte) Rothschild |
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Sein Schwager, der Architekt [[Albert Reinheimer]],<ref>'''Rothschild (Familie, Schmuckfirma)'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 258-259.</ref> erbaute ihr [[Haus Ephraim Emil Rothschild, Durlacher Straße 67 in Pforzheim|Wohnaus in der Durlacher Straße 67]]<ref> '''Durlacher Straße 67 '''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 258-259.</ref> in der Leopoldvorstadt in Pforzheim.<ref> '''Reinheimer, Albert'''. In: Christoph Timm:''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen'' Pforzheim 2006, S. 367.</ref> |
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Nachdem 1861 der Bahnhof in Betrieb genommen wurde, bot sich die angrenzende Leopoldvorstadt als Standort für die wachsende Schmuckindustrie an. 1860 entstand der Luisenplatz mit der Durlacher- |
Nachdem 1861 der Bahnhof in Betrieb genommen wurde, bot sich die angrenzende Leopoldvorstadt als Standort für die wachsende Schmuckindustrie an. 1860 entstand der Luisenplatz mit der Durlacher- und Luisenstraße. Dieser Bereich entwickelte sich zum "heimlichen Geschäftszentrum"<ref name="Westend"/> der Stadt Pforzheim. Dort entwickelte sich nun die aufstrebende Weststadt, die [[Christoph Timm]] auch "Pforzheims Westend"<ref name="Westend"/> nennt. Wegen der dort ansässigen Millionäre (Bissinger, Daub, Fahrner, Hausch, [[Hepp]], Kutroff, Rothschild, Zerrenner) hieß das Stadtviertel im Volksmund auch das "Millionenviertel".<ref name="Westend">'''Pforzheims Westend'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet''. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 50f., hier. S. 50</ref> |
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== Einzelnachweise == |
== Einzelnachweise == |
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Aktuelle Version vom 3. Juli 2019, 23:36 Uhr

Ephraim Emil Rothschild (* 15. März 1868 in Pforzheim; † 2. August 1943 in Sao Paulo, Brasilien)[1] war ein jüdischer Juwelen- und Ringfabrikant, gründete 1893 seine Fabrik in Pforzheim und ist 1939 aufgrund der NS-Judenverfolgung nach Brasilien emigriert.
Familie
Er wurde als Sohn von Nathan Rothschild (* 31. Dezember 1835 in Pforzheim; † 30. März 1908 in Pforzheim) und Auguste Mayer (* 21. Juni 1839 in Königsbach; † 27. Januar 1917 in Pforzheim) geboren. Seine Eltern hatten am 13. Juni 1865 geheiratet. Er war der Bruder von Zerline Rothschild und Moritz Leopold Rothschild.[2]
Er heiratete am 20. März 1901 in Mainz die Johanna Reinheimer (* 16. Jan. 1875 in Gedern; † 21. Oktober 1956, Sao Paulo, Brasilien). Sie hatten folgende Kinder:
- Rudolf Rothschild (* 10. Jan. 1902 in Pforzheim; † 18. Apr. 1991 in Mexico)
- Elisabeth (Lisa) Rothschild
- Margarete Charlotte (Lotte) Rothschild
Pforzheimer Wohnhaus im Millionenviertel
Sein Schwager, der Architekt Albert Reinheimer,[3] erbaute ihr Wohnaus in der Durlacher Straße 67[4] in der Leopoldvorstadt in Pforzheim.[5]
Nachdem 1861 der Bahnhof in Betrieb genommen wurde, bot sich die angrenzende Leopoldvorstadt als Standort für die wachsende Schmuckindustrie an. 1860 entstand der Luisenplatz mit der Durlacher- und Luisenstraße. Dieser Bereich entwickelte sich zum "heimlichen Geschäftszentrum"[6] der Stadt Pforzheim. Dort entwickelte sich nun die aufstrebende Weststadt, die Christoph Timm auch "Pforzheims Westend"[6] nennt. Wegen der dort ansässigen Millionäre (Bissinger, Daub, Fahrner, Hausch, Hepp, Kutroff, Rothschild, Zerrenner) hieß das Stadtviertel im Volksmund auch das "Millionenviertel".[6]
Einzelnachweise
- ↑ http://sternmail.co.uk/sld/getperson.php?personID=I17604&tree=SLtree
- ↑ https://www.geni.com/people/Ephraim-Rothschild/6000000042785157008
- ↑ Rothschild (Familie, Schmuckfirma). In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 258-259.
- ↑ Durlacher Straße 67 . In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 258-259.
- ↑ Reinheimer, Albert. In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 367.
- ↑ 6,0 6,1 6,2 Pforzheims Westend. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 50f., hier. S. 50