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Richard Malteur: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Richard Malteur''' (* [[4. Juni]] 1888 in [[Pforzheim]]; † [[11. Juni]] [[1977]] in [[Heidelberg]]) war von 1924 bis 1932 Direktor der [[Handelsschule (Pforzheim)|Handelsschule]] in Pforzheim.
'''Richard Malteur''' (* [[Geburtstag::4. Juni]] [[Geburtsjahr::1888]] in {{Geboren in|Pforzheim}}; † [[Todestag::11. Juni]] [[Todesjahr::1977]] in {{Gestorben in|Heidelberg}}) war von 1924 bis 1932 [[Ist::Lehrer|Direktor]] der [[Handelsschule (Pforzheim)|Handelsschule]] in [[Tätig in::Pforzheim]].


== Leben ==
== Leben ==
Er war Sohn eines Kaufmanns, absolvierte eine Lehrerausbildung an einer Lehrerbildungsanstalt und studierte anschließend an der Handelshochschule Mannheim und der Universität Frnkfurt am Main, wo er 1924 zum Dr. rer. pol. promovierte.
Er war Sohn eines Kaufmanns, absolvierte eine Lehrerausbildung an einer Lehrerbildungsanstalt und studierte anschließend an der Handelshochschule Mannheim und der Universität Frnkfurt am Main, wo er 1924 zum Dr. rer. pol. promovierte.


Seine berufliche Laufbahn begann er als Kaufmann im Exportwesen, danach wurde er Volksschullehrer und dann Handelslehrer. Im Auftrag des Auswärtigen Amtes war er einige Zeit als Lehrer an der Auslandsschule in Beirut. Ab 1922 hatte er einen lehrauftrag an der Technischen Hochschule Karlsruhe und der Handelshochschule Mannheim. 1924 wurde er zum Direktor der Handelsschule in Pforzheim. 1933 erhielt er einen Lehrauftrag für Wirtschaftspädagogik an der Universität Heidelberg, wo er von 1940 bis 1944 Honorarprofessor war.
Seine berufliche Laufbahn begann er als Kaufmann im Exportwesen, danach wurde er Volksschullehrer und dann Handelslehrer. Im Auftrag des Auswärtigen Amtes war er einige Zeit als Lehrer an der Auslandsschule in Beirut. Ab 1922 hatte er einen Lehrauftrag an der Technischen Hochschule Karlsruhe und der Handelshochschule Mannheim. 1924 wurde er zum Direktor der Handelsschule in Pforzheim. 1933 erhielt er einen Lehrauftrag für Wirtschaftspädagogik an der Universität Heidelberg, wo er von 1940 bis 1944 Honorarprofessor war.


Er war Mitglied im NS-Lehrerbund und in der NSDAP.
Er war Mitglied im NS-Lehrerbund und in der NSDAP.


== Literatur ==
== Literatur ==
*Klaus-Peter Horn: Erziehungswissenschaft in Deutschland im 20. Jahrhundert: zur Entwicklung der sozialen und fachlichen Struktur der Disziplin von der Erstinstitutionalisierung bis zur Expansion, 2003, S. 289.
*Klaus-Peter Horn: Erziehungswissenschaft in Deutschland im 20. Jahrhundert: zur Entwicklung der sozialen und fachlichen Struktur der Disziplin von der Erstinstitutionalisierung bis zur Expansion, 2003, S. 289-290.


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Aktuelle Version vom 19. Mai 2019, 10:08 Uhr

Richard Malteur (* 4. Juni 1888 in Pforzheim; † 11. Juni 1977 in Heidelberg) war von 1924 bis 1932 Direktor der Handelsschule in Pforzheim.

Leben

Er war Sohn eines Kaufmanns, absolvierte eine Lehrerausbildung an einer Lehrerbildungsanstalt und studierte anschließend an der Handelshochschule Mannheim und der Universität Frnkfurt am Main, wo er 1924 zum Dr. rer. pol. promovierte.

Seine berufliche Laufbahn begann er als Kaufmann im Exportwesen, danach wurde er Volksschullehrer und dann Handelslehrer. Im Auftrag des Auswärtigen Amtes war er einige Zeit als Lehrer an der Auslandsschule in Beirut. Ab 1922 hatte er einen Lehrauftrag an der Technischen Hochschule Karlsruhe und der Handelshochschule Mannheim. 1924 wurde er zum Direktor der Handelsschule in Pforzheim. 1933 erhielt er einen Lehrauftrag für Wirtschaftspädagogik an der Universität Heidelberg, wo er von 1940 bis 1944 Honorarprofessor war.

Er war Mitglied im NS-Lehrerbund und in der NSDAP.

Literatur

  • Klaus-Peter Horn: Erziehungswissenschaft in Deutschland im 20. Jahrhundert: zur Entwicklung der sozialen und fachlichen Struktur der Disziplin von der Erstinstitutionalisierung bis zur Expansion, 2003, S. 289-290.