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'''Johann Friedrich Baumgärtner''' (* [[Geburtsjahr::1756]]; † [[Todesjahr::1827]] in Karlsruhe) war [[Ist::Jurist]] und von 1792 bis 1803 Obervogt in [[Pforzheim]]. In diesem Amt und später als Staatsrat wirkte er durch seine liberale Haltung äußerst günstig für die aufkommende Bijouterie-Industrie in der Stadt. |
'''Johann Friedrich Baumgärtner''' (* [[Geburtsjahr::1756]]; † [[Todesjahr::1827]] in {{Gestorben in|Karlsruhe}}) war [[Ist::Jurist]] und von 1792 bis 1803 Obervogt in [[Tätig in::Pforzheim]]. In diesem Amt und später als Staatsrat wirkte er durch seine liberale Haltung äußerst günstig für die aufkommende Bijouterie-Industrie in der Stadt. |
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Aktuelle Version vom 10. Mai 2019, 17:35 Uhr
Johann Friedrich Baumgärtner (* 1756; † 1827 in Karlsruhe) war Jurist und von 1792 bis 1803 Obervogt in Pforzheim. In diesem Amt und später als Staatsrat wirkte er durch seine liberale Haltung äußerst günstig für die aufkommende Bijouterie-Industrie in der Stadt.
Leben
Er entstammte einer alten Beamtenfamilie, studierte die Rechte und wurde Hofrat am Hofratskollegium in Karlsruhe. 1791 kam er als Oberamtsverweser nach Pforzheim, wo er ab dem Folgejahr bis 1803 Obervogt war. Danach wechselte er als Landvogt nach Strahlenberg. 1804 wurde er Geheimer Rat II. Klasse, 1807 Rat im Finanzdepartement, 1808 Staatsrat und Kammerpräsident. 1810 kam er ans Justizmisterium. 1819 wurde er Mitglied des Staatsministeriums und der Gesetzgebungskommission, der er ab 1821 als Präsident vorstand. 1822 wurde er zum wirklichen Geheimen Rat befördert.
Er wurde 1818 mit dem Kommandeurkreuz des Zähringer Löwenordens ausgezeichnet und 1822 mit dem Großkreuz des Zähringer Löwenordens. Außerdem wurde die Baumgärtnerstraße in der Pforzheimer Innenstadt nach ihm benannt.
Literatur
- Aloys Stolz (Bearb.): Geschichte der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1901, S. 270-271. (online)