Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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'''Weilerle''' ist eine vermutete [[Wüstung|abgegangene]] Kleinsiedlung auf der südlichen Gemarkung von [[Ersingen]] nahe der Dreiecksmarkungsgrenze zu [[Pforzheim]] und [[Dietlingen]] im Springental. Ob es sich um einen Weiler oder eine Hofsiedlung handelte, ist nicht bekannt. Der kleine Ort dürfte wohl eine "Filialsiedlung" Ersingens gewesen sein und damit rechtlich nie voll selbstständig. Schon [[1532]] war die Wohnstätte nicht mehr besiedelt.<ref>Rüdiger Stenzel: Abgegangene Siedlungen zwischen Rhein und Enz, Murg und Angelbach. In: Oberrheinische Studien. Bd. III. Fs. für G. Haselier. Bretten 1975. S. 149</ref> Damals taucht der Flurname "in dem Weyllerlin" auf. [[1791]] wird die Flur "in dem weillerle" genannt. |
'''Weilerle''' ist eine vermutete [[Wüstung|abgegangene]] Kleinsiedlung auf der südlichen Gemarkung von [[Ersingen]] nahe der Dreiecksmarkungsgrenze zu [[Pforzheim]] und [[Dietlingen]] im Springental. Ob es sich um einen Weiler oder eine Hofsiedlung handelte, ist nicht bekannt. Der kleine Ort dürfte wohl eine "Filialsiedlung" Ersingens gewesen sein und damit rechtlich nie voll selbstständig. Schon [[1532]] war die Wohnstätte nicht mehr besiedelt.<ref>Rüdiger Stenzel: Abgegangene Siedlungen zwischen Rhein und Enz, Murg und Angelbach. In: Oberrheinische Studien. Bd. III. Fs. für G. Haselier. Bretten 1975. S. 149</ref> Damals taucht der Flurname "in dem Weyllerlin" auf. [[1791]] wird die Flur "in dem weillerle" genannt. |
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Der Lokalhistoriker Gustav Reiling hält es für möglich, dass der gefasste und ausgemauerte |
Der Lokalhistoriker [[Gustav Reiling]] hält es für möglich, dass der gefasste und ausgemauerte [[Keßlerbrunnen]] der letzte Rest der Wüstung darstellt.<ref>Gustav Reiling (1937): Die ehemaligen frauenalbischen Dörfer Ersingen und Bilfingen, S. 144</ref> |
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== Einzelnachweise == |
== Einzelnachweise == |
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Aktuelle Version vom 17. April 2019, 22:40 Uhr
Weilerle ist eine vermutete abgegangene Kleinsiedlung auf der südlichen Gemarkung von Ersingen nahe der Dreiecksmarkungsgrenze zu Pforzheim und Dietlingen im Springental. Ob es sich um einen Weiler oder eine Hofsiedlung handelte, ist nicht bekannt. Der kleine Ort dürfte wohl eine "Filialsiedlung" Ersingens gewesen sein und damit rechtlich nie voll selbstständig. Schon 1532 war die Wohnstätte nicht mehr besiedelt.[1] Damals taucht der Flurname "in dem Weyllerlin" auf. 1791 wird die Flur "in dem weillerle" genannt.
Der Lokalhistoriker Gustav Reiling hält es für möglich, dass der gefasste und ausgemauerte Keßlerbrunnen der letzte Rest der Wüstung darstellt.[2]