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Glasbrunnen: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Der '''Glasbrunnen''' im [[Würm (Fluss)|Würm]]tal wird schon im [[15. Jahrhundert]] erwähnt. In [[Würm (Pforzheim)|Würm]] ist er als ''Kindlesbrunnen'' bekannt, weil die Würmer Bevölkerung hier das Taufwasser holte, dem eine heilkräftige Wirkung zugesprochen wurde.
Der '''Glasbrunnen''' im [[Würm (Fluss)|Würm]]tal wird schon im [[15. Jahrhundert]] erwähnt. In [[Würm (Pforzheim)|Würm]] ist er als ''Kindlesbrunnen'' bekannt, weil die Würmer Bevölkerung hier das Taufwasser holte, dem eine heilkräftige Wirkung zugesprochen wurde.


Das Wasser kommt aus den Flächen östlich von [[Huchenfeld]], das im [[Jettenbrunnen]] zusammenläuft und dann die [[Glasklinge]] hinab ins Würmtal zum Glasbrunnen fließt.
Das Wasser kommt aus den Flächen östlich von [[Huchenfeld]], das im [[Jettenbrunnen]] zusammenläuft und dann die [[Glasklinge]] hinab ins Würmtal zum Glasbrunnen fließt.
Bis [[1824]] diente das Wasser des Glasbrunnens der Versorgung [[Pforzheim]]s, bis ein Hochwasser die Deichelleitung, das sind ausgehöhlte Holzröhren, zerstörte. Diese Leitung führte dreimal unter der [[Würm (Fluss)|Würm]] hindurch und zweimal über den Fluss hinweg, dann über die [[Nagold]] und mit der [[Roßbrücke]] über die [[Enz]] zu einem Brunnen am Brötzinger Tor (Markgraf-Ernst-Brunnen) und weiter zum Brunnen auf dem [[Marktplatz (Pforzheim)|Marktplatz]] (Fischbrunnen).
Bis [[1824]] diente das Wasser des Glasbrunnens der Versorgung [[Pforzheim]]s, bis ein Hochwasser die Deichelleitung, das sind ausgehöhlte Holzröhren, zerstörte. Diese Leitung führte dreimal unter der [[Würm (Fluss)|Würm]] hindurch und zweimal über den Fluss hinweg, dann über die [[Nagold]] und mit der [[Roßbrücke]] über die [[Enz]] zu einem Brunnen am Brötzinger Tor ([[Markgraf-Ernst-Brunnen]]) und weiter zum Brunnen auf dem [[Marktplatz (Pforzheim)|Marktplatz]] (Fischbrunnen).


[[1977]] wurde die Ruine der Brunnenstube restauriert und mit einem Gitter versehen, das von den Resten des [[1714]] erbauten [[Waisenhaus]]es stammt.
[[1977]] wurde die Ruine der Brunnenstube restauriert und mit einem Gitter versehen, das von den Resten des [[1714]] erbauten [[Waisenhaus]]es stammt.


[[Kategorie:Brunnen]]
[[Kategorie:Brunnen (Pforzheim)]]
[[Kategorie:Bestehendes Bauwerk]]
[[Kategorie:Würm]]
[[Kategorie:Würm]]

Aktuelle Version vom 27. Dezember 2018, 10:08 Uhr

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Glasbrunnen Gedenkstein
Glasbrunnen

Der Glasbrunnen im Würmtal wird schon im 15. Jahrhundert erwähnt. In Würm ist er als Kindlesbrunnen bekannt, weil die Würmer Bevölkerung hier das Taufwasser holte, dem eine heilkräftige Wirkung zugesprochen wurde.

Das Wasser kommt aus den Flächen östlich von Huchenfeld, das im Jettenbrunnen zusammenläuft und dann die Glasklinge hinab ins Würmtal zum Glasbrunnen fließt. Bis 1824 diente das Wasser des Glasbrunnens der Versorgung Pforzheims, bis ein Hochwasser die Deichelleitung, das sind ausgehöhlte Holzröhren, zerstörte. Diese Leitung führte dreimal unter der Würm hindurch und zweimal über den Fluss hinweg, dann über die Nagold und mit der Roßbrücke über die Enz zu einem Brunnen am Brötzinger Tor (Markgraf-Ernst-Brunnen) und weiter zum Brunnen auf dem Marktplatz (Fischbrunnen).

1977 wurde die Ruine der Brunnenstube restauriert und mit einem Gitter versehen, das von den Resten des 1714 erbauten Waisenhauses stammt.