Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Weiler auf dem Riedberg
Weiler ist eine Wüstung zwischen Großglattbach und Aurich nördlich des Kreuzbachs.
Flurnamen
Westlich von Aurich gibt es die Flur "Weiler" sowohl auf Auricher als auch auf Roßwager Gemarkung. Auf Auricher Seite bestehen zudem einzelne Grundstücke mit dem Namen "Schloßäcker", wo der Volkssage nach ein Schloss stand.[1] Östlich des Riedbergs auf Großglattbacher Gemarkung trägt eine Flur den Namen "in der wüsten Kirche", wo auch hier nach der Volkssage nach eine Kirche gestanden sein soll.[2] Da diese Flur direkt an die Roßwager Flur "Weiler" grenzt, ist anzunehmen, dass der Ort direkt und seine Gemarkung zwischen den drei heutigen Ortschaften aufgeteilt wurde. Der sehr untypische Verlauf der Gemarkungsgrenzen deutet darauf hin, dass alle drei Orte einen Anspruch auf die Weiler Grundstücke hatten.
Nennungen der Flur gab es bspw. schon um 1715 ("Waßerfall im Weiler") und 1745 ("im Weiler").[3]
Lage
Der Ort dürfte an der Verbindungsstraße zwischen Großglattbach und Aurich auf dem östlichen Riedberg gelegen haben ("alter Postweg"). Betrachtet man die "wüste Kirche" als Ortsmitte lag Weiler ungefähr zwei Kilometer östlich von Großglattbach und etwa 1,5 km von der Auricher Ortsmitte entfernt (jeweils Fluglinie).
Funde
1913 wurden ein sechs Meter breiter Raum, ein 1,8 Meter breiter Eingang sowie dicke Mauerreste bei einer kleineren Ausgrabung freigelegt.Ob es sich hierbei um römische Fundamente handelt oder um die Reste einer mittelalterlichen Siedlung lässt sich nicht mit Sicherheit sagen.[4]
Einzelnachweise
- ↑ Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Vaihingen. Stuttgart 1856. S. 111
- ↑ Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Vaihingen. Stuttgart 1856. S. 143
- ↑ Lutz Reichardt (1982): Ortsnamenbuch des Stadtkreises Stuttgart und des Landkreises Ludwigsburg, S.166
- ↑ Andreas Butz (2007): Von den frühesten Zeiten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, in: Konrad Dussel(2007):Großglattbach, S.21