Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Vicus Senotensis
Der Vicus Senotensis ist ein römischer Vicus, die bei Wilferdingen gelegen hat. Sie ist neben Portus (Pforzheim) die einzige römische Siedlung, deren lateinischer Name bekannt ist.
1842 wurde eine Weiheinschrift für Jupiter gefunden, die Auskunft über eine ehemalige römischen Siedlung bei Wilferdingen gibt und sich heute im Badischen Landesmuseum Karlsruhe befindet. Die Civitas (Gebietskörperschaft) der Gegend lag in Aquae (Baden-Baden). Es ist nicht viel über diese Art ländlicher Siedlungen bekannt, die im gesamten südwestdeutschen Raum zu finden sind. Die Größe des römischen Vicus Senotensis ist unbekannt. An Hand einiger Funde lässt sich die Gründungszeit um etwa 100 nach Christus bestimmen. Die älteste in Wilferdingen gefundene Münze stellt Kaiser Nerva (96–98) dar.
Der derzeitige Stand der Erforschung des Vicus Senotensis wird im Foyer der Kulturhalle in Remchingen-Wilferdingen durch eine kleine Ausstellung dokumentiert.
Am südwestlichen Ortsrand von Wilferdingen wurde 1988 durch Luftaufnahmen ein weiterer Gutshof entdeckt. 2002 wurde dieser archäologisch untersucht. Ein etwa 26 Meter mal 23 Meter großer Teil des Gebäudes wurde freigelegt. Etwa 60 Meter weiter wurde noch ein kleineres Wirtschaftsgebäude entdeckt.
Zum Teil wurden die Ausgrabungen durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen des Arbeitsamts Pforzheim ermöglicht.
Lage
Im Bereich des nördlichen Ortsrand von Wilferdingen wird das Zentrum des Vicus Senotensis vermutet.
