Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
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Elektro-Schifferdecker




Die Firma Elektro-Schifferdecker war ein Fachbetrieb für Elektroinstallationen und Hausgeräte-Kundendienst mit angeschlossenem Ladengeschäft für Elektrogeräte und Beleuchtungskörper.
Leistungsspektrum
Das Leistungsspektrum umfasste Elektroinstallationen, Elektrogeräte, Miele-Kundendienst, Antennenbau, Nachtspeicheranlagen und Beleuchtungskörper.
Standorte
Firmensitz war zunächst in der Maximilianstraße 10 in der Pforzheimer Weststadt, 1949 erfolgte der Umzug in die Westliche Karl-Friedrich-Straße 94. Von 1961 bis 1986 befand sich der Betrieb in der Jörg-Ratgeb-Straße 19 an der Rossbrücke und anschließend in der Bismarckstraße 13 in der Pforzheimer Nordstadt.
Geschichte
Die Firma Elektro-Schifferdecker wurde 1939 von Karl Schifferdecker (* 14.08.1890; † 7.06.1959) aus Brötzingen gegründet. Karl Schifferdecker begann 1905 seine Lehre als Elektroinstallateur und legte 1925 erfolgreich die Meisterprüfung als Elektromeister ab. Karl Schifferdecker gehörte jahrelang dem Vorstand der Elektro-Innung Pforzheim an.
1961 wurde der Betrieb vom Schwiegersohn Josef Herrmann (* 1912; † 2004), der zuvor schon Mitgesellschafter der offenen Handelsgesellschaft "Elektro-Schifferdecker & Co." war, als Alleininhaber übernommen.
1978 wurde das Unternehmen von Hermann Wendt (* 26.06.1943 in Windbergen) übernommen, der schon langjährig als Elektromeister in dem Betrieb tätig war. Die Firma wurde umbenannt in "Elektro-Schifferdecker Inh. Hermann Wendt".
1988 wurde die Firma aufgelöst.
Nachruf auf Karl Schifferdecker
Am Grabe eines angesehenen Meisters[1]
Gestern wurde auf dem Hauptfriedhof der im Alter von 69 Jahren verstorbene Elektromeister Karl Schifferdecker zur letzten Ruhe geleitet. Der bekannte Handwerksmeister, der jahrelang dem Vorstand der Elektro-Innung angehörte, hatte sich nach arbeitsreichem Leben vor einigen Jahren aus seinem angesehenen Betrieb zurückgezogen, der jetzt von seinem Schwiegersohn geführt wird. Es war ihm nicht vergönnt, die Zeit der Ruhe länger zu genießen. An seinem Grabe kam die hohe Wertschätzung, die der Verstorbene über seinen Berufskreis hinaus genoß, zum Ausdruck.
Einzelnachweise
- ↑ Pforzheimer Zeitung: Am Grabe eines angesehenen Meisters. Ausgabe vom 10. Juni 1959.