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Hegnach (Ötisheim)

Von PFENZ
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Hegnach (auch Hägnach) ist eine abgegangene Kleinsiedlung auf der nördlichen Gemarkung Ötisheims. Bis heute besteht der Flurname Hägnach nördlich des Erlenbaches.

Die Wohnstätte ist vor Mitte des 16. Jh. aufgegeben worden und stellt wohl nur eine relativ kurzlebige Ötisheimer "Ausbausiedlung" dar. Der Historiker Rüdiger Stenzel vermutet, dass "die gegen [Norden] immer schwächer werdende Lößauflage des Gipskeupers den Besiedlungsvorgang rasch ermatten" ließ.[1]

Name

Ein Hag ist ein von einer Hecke eingefriedetes Gelände. Der Wortbestandteil -ha(a)g(en) weist als verbreiteter Flur- oder Ortsname auf diese frühere Siedlungsform hin. Der Flurname taucht unter anderem auch auf den Gemarkungen Schützingen (Hegenach) und Knittlingen (Groß- und Klein-Hegenach) auf.

Einzelnachweise

  1. Rüdiger Stenzel: Abgegangene Siedlungen zwischen Rhein und Enz, Murg und Angelbach. In: Oberrheinische Studien. Bd. III. Fs. für G. Haselier. Bretten 1975. S. 150