Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Lienzingen
Lienzingen ist ein Teilort von Mühlacker im Enzkreis.
Geschichte
Die Siedlungsgeschichte Lienzingens begann vermutlich in der Eisenzeit, es gab Gräberfunde aus der Früheisenzeit und von den Kelten. Die Kelten legten auch eine Befestigung in Lienzingen an, die alte Burg. Es wurden auch mehrere villae rusticae von den Römern gefunden. Von den römischen Funden sind viele Tonscherben und ein Relief der Diana erhalten. Der Ortsname geht vermutlich auf die Alemannen zurück. Im Jahr 496 geriet Lienzingen unter fränkische Herrschaft.
Die älteste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 766 in einer Schenkung des Klosters Lorsch. Dort ist von Laizhingen die Rede. Großen Besitz im Dorf hatten die Freiherrn von Enzberg und von Roßwag. Mit der Zeit wurden die Besitztümer der beiden Klöster Sinsheim und Maulbronn immer bedeutender. Die erste Kirche ist bei einer Übereignung an das Kloster Sinsheim im Jahr 1100 genannt.
Im Mittelalter war Lienzingen oft, wegen seiner Lage an einer Durchgangsstraße, in Kriegsgeschehens verwickelt. Vorwiegend in Streitigkeiten um das Kloster Maulbronn zwischen der Pfalz und Württemberg vom 13. bis zum 16. Jahrhundert.
Die Einwohner Lienzingens bauten deshalb Schutzanlagen in Form der befestigten Kirche. Das Dorf gelangte mit dem Kloster Maulbronn unter Württembergische Herrschaft.
Im dreißigjährigen Krieg litt Lienzingen stark unter Plünderungen. 1692 wurde der Ort niedergebrannt.
Im wiederaufgebauten Ort war die Landwirtschaft die erste Erwerbsquelle. Anfang des 19. Jahrhunderts erlebte das Dorf eine große Auswanderungswelle.
Im Mai 1975 wurde Lienzingen ein Stadtteil von Mühlacker.
Sehenswürdigkeiten
Die evangelische Kirche in Lienzingen ist eine ehemalige Kirchenburg von 1492. Sie ist noch mit Mauer, Zugbrücke und Graben umgeben. Die ebenfalls in Lienzingen erhaltene Frauenkirche ist eine Wallfahrtskirche aus den Jahren 1476, die 1483 fertiggestellt wurde.
Wappen

Das Wappen von Lienzingen zeigt auf rotem Hintergrund das goldene Fleckenzeichen in Gestalt eines umgekehrten Großbuchstabens S mit fischschwanzähnlichen Enden.
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Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.
