Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


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Schloßkirche

Von PFENZ
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Schlosskirche Pforzheim von Süden
Portal der Schlosskirche

Die heute evangelische Schlosskirche St. Michael in Pforzheim wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Von 1460 bis 1555 wurde hier ein Kollegiatstift eingerichtet. Mit der Einführung des Protestantismus in Württemberg wurde die Kirche evangelisch. Vom 16. bis ins 18. Jahrhundert wurde die Kirche als Grablege der Markgrafen von Baden genutzt.

Da die Schlosskirche eines der wenigen, sehr alten und überhaupt erhaltenen Baudenkmäler in Pforzheim ist, spricht man in dieser Region auch von dem "Steinernen Geschichtsbuch" der Stadt Pforzheim.

Im Zweiten Weltkrieg beim Luftangriff auf Pforzheim schwer beschädigt, wurde sie nach dem Krieg wieder aufgebaut.

Beim Wiederaufbau engagierte sich maßgeblich die Stiftung der Freunde der Schloßkirche Pforzheim, heute als Verein Freunde der Schloßkirche sich um den Erhalt bemühend.

Ein Führer durch die Kirche, herausgegeben von den Freunden der Schloßkirche, ist in der Reihe "Kleine Kunstführer" (Nr. 2215) beim Verlag Schnell & Steiner, Regensburg, erschienen (1. Auflage 1996) und kann in der Kirche für 3,- Euro am Eingang erworben werden.

Gottesdienste

Gottesdienste sind sonntags um 10:00 Uhr.

Ein offenes Gesprächsangebot bietet Montag und Freitag, 15:00 bis 18:00 Uhr der C-Punkt.

Reuchlinkolleg

Von 1455 bis 1522 hatte Johannes Reuchlin in der zweigeschossigen Sakristei ein Studierzimmer und seine Bibliothek. Seit 2006 wird die beim Luftangriff auf Pforzheim 1945 zerstörte Sakristei im Auftrag der Freunde der Schloßkirche wiederaufgebaut.

Tag der offen Tür

Am Sonntag, 25. Juni 2006, fand ein Gedenkgottesdienst statt, an dem auch Nachfahren badischer Markgrafen, u.a. SKH Erbprinz Bernhard und Gemahlin teilnahmen. Prinz Bernhard legte im Namen des Hauses Baden einen Kranz mit den Farben Seines Hauses nieder.

Auf Initiative Prinz Bernhards war an diesem Tag die Gruft erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich (Die BNN berichteten): Besucher wurden kostenfrei von 15 bis 17 Uhr in kleinen Gruppen und Begleitung einer Führungsperson hinuntergelassen. Aus Gründen der Pietät ist das Fotografieren in der Gruft nicht erlaubt.

Grablege des Hauses Baden

In der Gruft, deren Eingang sich in der Apsis unter einer im Boden eingelassenen Holztür befindet, wurden bis Mitte des 19. Jahrhundert (die letzte Beisetzung erfolgte 1860) Angehörige des Hauses Baden bestattet. Die Gruft teilt sich in die Nordgruft und die Südgruft. Beide sind durch einen Gang miteinander verbunden.

In der Gruft liegen u.a. bestattet:


Weblinks

Siehe auch