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Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Regine-Jolberg-Straße

Von PFENZ
Version vom 2. November 2008, 15:15 Uhr von Friedel (Diskussion | Beiträge) (Zimmern Q: http://www.kindergartenpaedagogik.de/134.html)
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Die Regine-Jolberg-Straße befindet sich im Pforzheimer Wohngebiet Maihälden. Sie wurde 1985 nach Regine Jolberg benannt, deren Tätigkeit wichtige Impulse für den Beruf "Erzieherin" gab.

Regine Jolberg

Regine Jolberg (* 30. Juni 1800 als Regine Zimmern; + 5. März 1870) war Gründerin evangelischer Diakonissenhäuser und von Kindergärten in Süddeutschland und der Schweiz.

Herkunft

Regine Zimmern kam am 30. Juni 1800 in Frankfurt am Main zur Welt. Nach der Ausbildung durch Hauslehrer wurde sie als Zehnjährige von ihren jüdischen Eltern in ein christliches Internat gegeben, nach fünf Jahren kehrte sie zu ihrer Familie nach Frankfurt zurück.

Familie

Bei einem musikalischen Abend lernte Regine Zimmern den Juristen Dr. Joseph Neustetel kennen. Sie heirateten 1821 nach dem jüdischen Ritual. Sie bekamen zwei Kinder, Emma und Mathilde. Nach jahrelanger schweren Krankheit starb ihr Mann. Als junge Witwe lebte sie mit ihren beiden Kindern zunächst wieder in Heidelberg. Nach zwei Jahren begegnete sie ihrem früheren Hauslehrer Salomon Jolberg. Sie heirateten und traten beide zum evangelischen Glauben über. Zwei Kinder aus dieser Ehe starben kurz nach der Geburt. Salomon Jolberg verstarb 1829.

Lebenswerk

Nach dem Umzug 1840 nach Leutesheim bei Kehl sammelte sie Kinder, um mit ihnen zu singen, basteln, stricken und ihnen Geschichten zu erzählen.

Neben der „Arbeitsschule“ für Jungen und Mädchen gründete sie 1844 ein „Mutterhaus für Kinderpflege“. 1851 zog sie nach Nonnenweier bei Lahr um. Die in den Diakonissenhäusern Nonnenweier, Wilchingen und Neuenheim ausgebildete Kinderpflegerinnen arbeiteten in über 350 Kinderschulen, auch „Kinderpflege“ genannt in Baden, der Pfalz, in Württemberg, in Hessen und in der Schweiz. Regine Jolberg, auch „Mutter Julie“ genannt, starb nach schwerer Krankheit am 5. März 1870 in Nonnenweier.

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