Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Erwin Aichele

Von PFENZ
Version vom 3. März 2008, 17:07 Uhr von Seggel (Diskussion | Beiträge) (das wichtigste)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Erwin Aichele (*7. Oktober 1887 in Höhefeld †27. November 1974), war ein Pforzheimer Maler.

Am 7. Oktober 1887 wurde er in Höhefeld bei Wertheim in Baden geboren. Erwin war der älteste Sohn eines Lehrers. Seine künstlerische Begabung kam schon als Kind durch viele Tierzeichnungen zum Vorschein. Er besuchte das Gymnasium in Pforzheim und in Karlsruhe. Mit siebzehn Jahren, nach der Mittleren Reife, wechselte er auf die Karlsruher Kunstakademie und begann ein Studium der Tiermalerei. 1908 erhielt er ein Stipendium um in München zu studieren. Zu dieser Zeit verdiente er sich schon ein Zubrot als Illustrator für naturgeschichtliche Veröffentlichungen. 1909 kan er nach Karlsruhe zurück und besuchte bis 1911 die Karlsruher Kunstgewerbeschule.

Nach seinem Zeichenlehrerexamen arbeitete er ab 1913 als Zeichenlehrer an der Pforzheimer Goldschmiedeschule. 1940 wechselte Erwin Aichele als Lehrer an die Pforzheimer Kunstgewerbeschule, wo er bis zu seiner Pensionierung 1951 tätig war. Ab 1933, nach der Gleichschaltung und Säuberung bis zur Schließung der Akademie 1944, war er auch noch so zu sagen nebenberuflich Lehrbeauftragter für Tiermalerei an der Karlsruher Akademie. Ab den zwanziger Jahren lebte er in Eutingen und ließ sich dort 1941 ein Atelierhaus bauen. In seiner Heimatgemeinde Eutingen wurde Erwin Aichele zum Ehrenbürger ernannt.

Die Bilder von Erwin Aichele sind etwa bis zu seiner Pensionierung vorwiegend naturalistisch und von extrem großer Detailtreue. Sein späteres Werk ist von einer freieren mehr stilisierenden Malweise geprägt. Die Natur, Tier, Blumen und Landschaften sind seine vorherrschenden Motive, die er in jüngeren Jahren mit naturwissenschaftlicher Genauigkeit malte.

Quelle

In und aus Pforzheim, Stadt Pforzheim Stadtarchiv, Karl Hofmann, Alfred Hübner, 63 KünstlerInnnen, ISBN 3-9802822-5-2

Weblink