Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
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Katastrophenschutz

In der Region dieses Stadtwikis sind verschiedene Einrichtungen, Behörden und Organisationen im Katastrophenschutz engagiert.
Zuständige Behörden
Zuständig sind die unteren Katastrophenschutzbehörden:
Für das Stadtgebiet Pforzheim:
- Amt für öffentliche Ordnung
- Katstrophenschutz
- Östliche Karl-Friedrich-Straße 2
- 75175 Pforzheim
- Telefon: (0 72 31) 39 - 10 34
- Telefax: (0 72 31) 39 - 4 44 10
- E-Mail:
afo
stadt-pforzheim.de
ab dem 1.Januar 2008 wird der Katastrophenschutz dem Fachamt Feuerwehr zugeordnet
Für den Enzkreis:
- Landratsamt Enzkreis
- Rechtsamt
- Amt für Brand-/Zivil- und Katastrophenschutz
- Zähringerallee 3
- 75177 Pforzheim
- Telefon: (0 72 31) 3 08 - 5 07
- Telefon: (0 72 31) 3 08 - 6 50
- E-Mail:
katastrophenschutz
enzkreis.de
Deutsches Rotes Kreuz
Das DRK stellt fünf Einsatzeinheiten für den Katastrophenschutz personell und teilweise auch materiell zur Verfügung. Einen Teil der Ausrüstung stellt der Bund oder das Land Baden-Württemberg zur Verfügung.
Die fünf Einsatzeinheiten gliedern sich in:
- Einsatzeinheit Pforzheim (DRK Ortsverein Pforzheim)
- Einsatzeinheit Pforzheim (DRK Büchenbronn, Eutingen und Bergwacht Nordschwarzwald)
- Einsatzeinheit Enzkreis (DRK westlicher Enzkreis und Feuerwehr Tiefenbronn)
- Einsatzeinheit Enzkreis (DRK nördlicher Enzkreis und Feuerwehr Lomersheim, Malteser Kämpfelbach)
- Einsatzeinheit Enzkreis (DRK östlicher Enzkreis)
Jede Einsatzeinheit besteht aus:
- Führungstrupp
- Personal: Zugführer, stellvertretender Zugführer, Zugarzt, Zugtruppmelder
- Fahrzeug: Führungskraftwagen (FüKw)
- Aufgaben: Führen des Zuges, Erkunden von Einsatzgebieten, Befehle erteilen, Verbindung halten
- Sanitätsgruppe
- Personal: Gruppenführer, Truppführer Arzttrupp, Truppführer Verletztentransporttrupp, 8 Helfer
- Fahrzeuge: Arzttruppkraftwagen (ATrKw), 2 Krankentransportwagen 4 liegend (KTW4)
- Aufgaben: Übernehmen oder Einrichten von Verletztenablagen, Aufbau Behandlungsplatz, sanitätsdienstliche Maßnahmen, Transport von Verletzten
- Betreuungsgruppe
- Personal: Gruppenführer, Truppführer Verpflegung, Truppführer Unterkunft, Truppführer Soziale Betreuung, 10 Helfer
- Fahrzeuge: Lastkraftwagen (LKW), Feldkochherd (Fkh), Mannschaftswagen Unterkunft (MTW U), Mannschaftwagen Soziale Betreuung (MTW S)
- Aufgaben: Einrichten und Betreiben von Notunterkünften, Versorgung von unverletzt Betroffenen, Verpflegung und Versorgung von Betroffenen und Einsatzkräften
- Gruppe Technik und Sicherheit (je Stadt und Landkreis in Baden-Württemberg nur einmal vorhanden)
- Personal: Gruppenführer, 3 Helfer
- Fahrzeug: Gerätewagen Technik und Sicherheit (GW TuS)
- Aufgaben: Bereitstellung von Strom, Beleuchtung, Wasser und Gas für die verschiedene Fachdienste
Der Katastrophenschutz verfügt bundesweit über 880 Einsatzeinheiten die vom Bund für den Zivilschutz vorgehalten werden. Das Personal und Material wird dabei den Bundesländern für den Katastrophenschutz zur Verfügung gestellt. Hinzu kommen die so genannten Landeszüge. Diese sind in Baden-Württemberg ähnlich in der Struktur, unterscheiden sich jedoch in der Fahrzeugausstattung. Im Bereich Pforzheim und Enzkreis sind dies die 2. Einsatzeinheit und 4. Einsatzeinheit. Hier ist anstatt des Arzttruppkraftwagen ein sogenannter Arztwagen (AW) vorhanden, dieser entspricht einem Rettungswagen des Rettungsdienstes, führt aber zusätzlich Sanitätskisten mit Infusionen, Verbandmaterial etc. für 100 Verletzte mit. Auch die beiden vorhandenen Gerätewagen Technik und Sicherheit sind Landeseigentum und gehören daher zur 2. Einsatzeinheit bzw. 4. Einsatzeinheit. Für die Bundeszüge gibt es keine solchen Fahrzeuge.
Das DRK stellt aus eigenen Mittel zusätzlich einen Behandlungsplatz 25 zur Verfügung. In diesem können 25 Verletzte je Stunde untersucht und versorgt werden.
Zusätzlich wurden 2006 und 2007 zwei (neue) Fahrzeuge für Großschadensereignisse in Dienst gestellt:
- Gerätewagen Massenanfall von Verletzten (GW-MANV)
- Info unter www.pforzheim.drk-pforzheim.de
- Gerätewagen Sanitätsdienst (GW-San)
- Info unter www.neuenbuerg.drk-pforzheim.de
- Gerätewagen Massenanfall von Verletzten (GW-MANV)
Feuerwehr
Die Feuerwehren in Pforzheim und dem Enzkreis stellen verschiedene Löscheinheiten im Katastrophenschutz:
- ABC-Zug Pforzheim
- ABC-Zug Enzkreis
- Waldrandbekämpungszug
- Löschwasserversorgungskomponente
Technisches Hilfswerk
Das Technische Hilfswerk ist eine Bundesanstalt des Innenministeriums, und somit Katastrophenschutzorganisatin des Bundes. Sie besteh fast rein aus ehrenamtlichen Helfern (etwa 80 000)welche in 669 Ortsverbänden mit über 800 Technischen Zügen tätig sind. Daneben gibt es noch etwa 860 Hauptamtlichen Mitarbeitern der Verwaltung und der Bundesschule mit Ihren Standorten Hoya und Neuhausen auf den Fildern. In Pforzheim und dem Enzkreis findet man das THW in folgenden Orten:
- Pforzheim
- Neuenbürg-Arnbach
- Mühlacker
- Niefern-Öschelbronn
Jeder Ortsverband des THW stellt dabei mindestens einen Technischen Zug, sowie mindestens eine Fachgruppe. Fachgruppen:
- Wassergefahren (Pforzheim)
- Sprengen (Pforzheim)
- Räumen (Pforzheim)
- SEEWA (Schnelleinsatz Wassergefahren Ausland) = Pforzheim)
- Führung und Kommunikation (Neuenbürg)
- Infrastruktur (Mühlacker)
- Wasserschaden-Pumpen (Niefern)
- Sondergruppe Elektroversorgung (Niefern)
Bergwacht Schwarzwald
Die Bergwacht Schwarzwald ist gegliedert in mehrere Ortsgruppen. Eine der Ortsgruppen hat ihren Sitz in Pforzheim. Das Einsatzgebiet geht von Pforzheim bis weit in den Landkreis Calw hinein. Aufgabe der Bergwacht ist es verünglückte Personen in schwierigem Gelände zu retten und zu transportieren. Sofern bodengebundene Rettungsmittel die Patienten nicht abnehmen können, greift die Bundeswehr auf die Unterstützung der SAR-Einrichtungen der Bundeswehr zurück und läßt die Patienten über eine Winde in einen Hubschrauber verbringen.
Die Bergwachtgruppe Pforzheim gehört zum Höhenrettungszug Nordschwarzwald und ist damit ein wichtiger Bestandteil des Katastrophenschutzes.
Großeinsätze (auch unterhalb der Katastophenschwelle) die die Hilfsorganisationen bewältigten mussten
örtlich
- Tornado
- Großbrand Schloßberg
- Flüchtlinge aus der DDR (Unterbringung über Wochen in Notunterkünften im Enzkreis)
- Sturm Lothar
- Schneebedingte Einsätze auf der Autobahn
- Sturm Kyrill
- Brand Schreinerei Blindow im Würmtal
unterstützend national
- Waldbrand Niedersachsen
- Flüchtlinge aus der DDR (Errichtung von Nutunterkünften im Bundesgebiet)
- Elbehochwasser
- Oderhochwasser
unterstützend international
- Erdbeben Italien
- Erdbeben Armenien
- Kriegshilfeinsatz Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Slowenien
- Flüchtlingshilefe für Ungran während des Balkankrieges
- Erdbeben Türkei
- Erdbeben Iran
- Tsunami
- Sturm Lothar in Frankreich
- Hochwasser Südfrankreich
- Kriegshilfeinsatz Libanon
- Aufbauhilfe Rußland