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Leitgastturm
Nordöstlich der Schlosskirche befindet sich der Leitgastturm, der letzte der ehemals neun Wehrtürme der mittelalterlichen Burg- und Stadtbefestigung. 1572 wurde der Turm erstmals Urkundlich erwähnt, aber seine Bauart als Schalenturm weist schon in die staufische Zeit (l 3./l 4. Jh.).
Der Leitgastturm überstand den Krieg nahezu unbeschädigt, und wurde dann 1949/50 vom Architekten Hubert Müller als eigenes Wohnhaus ausgebaut. Dabei erhielt der Turm auch sein flaches Zeltdach, das auf alten Merianstichen noch als hoher Helm dargestellt ist.
Das Innere des Turmes ist vorwiegend durch eine Wendeltreppe geprägt die wie die Einbauschränke und Holzvertäfelungen von Hubert Müller entworfen wurden.
1999 wurde die Westfassade des Turms neu renoviert.