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Spar- und Kreditbank Niefern
Die Spar- und Kreditbank Niefern war ein genossenschaftlich organisiertes Kreditinstitut in Niefern.
Dem allgemeinen Trend folgend und weil es im Ort kaum andere seriöse Möglichkeiten zur Kreditfinanzierung gab, riefen Bürgermeister Wilhelm Grässle und Ratsschreiber Wilhelm Rothenstein am 7. April 1898 zur Gründung des „Ländlichen Kreditvereins eGmbH, Niefern“ auf. Bis Ende des Jahres wurden 27 Kredite an Mitglieder vergeben.
Bis 1914 wuchs die Mitgliederzahl auf über 150, wobei auch Antragssteller abgelehnt wurden, wenn sie den Maßstäben der Zeit entsprechend nicht als „unbeschotenene Bürger“ betrachtet wurden.
Eine Folge der Hyperinflation des Jahres 1923 war, dass das Bankbetrieb im November eingestellt wurde und erst im Laufe des Folgejahres wieder aufgenommen werden konnte. Die Bank trug jetzt den Namen „Spar- und Darlehenskasse eGmbH“. Zum 20. Dezember 1953 wurde daraus die bis zuletzt verwendete Bezeichnung „Spar- und Kreditbank eG, Niefern“.
1963 erwarb die Bank das Gebäude Hauptstraße 3 (heute: Nr. 12) und baute es zur zeitgemäß modernen Bankstelle um.
1973 fusionierte die Bank mit der Spar- und Kreditbank Öschelbronn zur Spar- und Kreditbank Niefern-Öschelbronn.