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Neomaurischer Stil

Von PFENZ
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Neomaurischer Stil: Alte Synagoge an der Zerrennerstraße 26/28 in Pforzheim.
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Mit dem Begriff Neomaurischer Stil oder Neo-Mudéjar-Stil werden Bauten im Stil des Historismus bezeichnet, die sich am Maurischen Stil der Iberischen Halbinsel und des Maghreb orientieren.

Häufig verwendet wurde der neomaurische Stil für Synagogen, darunter auch die Synagoge an der Zerrennerstraße 26/28 in Pforzheim.

Christoph Timm erklärt die Bedeutung des neomaurischen Stils für Pforzheim:
„Als Werk des bekannten Karlsruher Architekturprofessors Ludwig Levy entstand die Synagoge (1893), und zwar nach dem Vorbild der Großen Berliner Synagoge von Eduard Knobloch in maurischen und neoromanischen Stilformen. Das Motiv der gezackten Zinnen, damals in Spanien verbreitet, wirkt rückblickend fast wie ein moderner stilistischer Vorgriff auf die Architektur des Expressionismus.“[1]

Beispiele im Gebiet des Stadtwikis Pforzheim-Enz und Umgebung

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Historismus und Gründerzeit. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 81.