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Karl Heimerle

Von PFENZ
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Karl Hugo Heimerle (* 22. Dezember 1926 in Eutingen; † 29. Dezember 2015) war Leiter der Ortsverwaltung des Pforzheimer Ortsteils Eutingen und Vorsitzender des Heimatvereins Eutingen.

Leben

Am 22. Dezember 1926 in Eutingen geboren, meldete sich der 17-Jährige nach einer Lehre als Großhandelskaufmann, die er im Januar 1944 abschloss, als Kriegsfreiwilliger. Das Ende der Kämpfe bedeutete für ihn den Beginn der sowjetischen Kriegsgefangenschaft.

1949 kehrte Karl Heimerle als Kriegsbeschädigter in seine Heimat zurück. Seine Lehrfirma hatte die Wirren des Zweiten Weltkriegs nicht überstanden, und so fand er nach einer Zwischenstation im Versicherungsbereich 1951 eine Anstellung bei der Ortsverwaltung Eutingen. Eine Laufbahn, die als Ratsschreiber begann, führte ihn bis an die Spitze der Ortsverwaltung. Deren Geschicke leitete er bis zu seiner Pensionierung im März 1989. Privates Glück fand er mit seiner Frau Helga geborene Heydegger mit der er zwei Söhne hatte, Frank und Thilo.

Nicht nur beruflich, auch privat lebte Karl Heimerle für sein Eutingen. So wirkte er etwa jahrzehntelang als Chronist des Geschehens für die Pforzheimer Zeitung, gründete den Heimatverein mit und machte sich als Buchautor einen Namen. Für viele verkörperte er aufgrund seines vielseitigen Engagements den Stadtteil. Der Einsatz blieb nicht unbeachtet: Karl Heimerle wurde mit der Landesehrennadel sowie der Bürgermedaille der Stadt Pforzheim geehrt.