Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzDatei:At sign.svgmail.de

Jugendrotkreuz

Von PFENZ
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Das Deutsche Jugendrotkreuz (JRK) ist der eigenständige Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes.

Über 100.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 27 Jahren engagieren sich ehrenamtlich in über 5.500 JRK-Gruppen. Ob Erste Hilfe, Rettungsschwimmen, Streitschlichtung oder Spendensammeln: anderen Menschen helfen steht ganz oben auf dem Programm. Mit ihrer Arbeit wollen sie sich Mitglieder sozial engagieren, sich für Gesundheit, Umwelt, Frieden und Völkerverständigung einsetzen und politisch mitmischen.

Grundsätze

  • Menschlichkeit

Die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, entstanden aus dem Willen, den Verwundeten der Schlachtfelder unterschiedslos Hilfe zu leisten, bemüht sich in ihrer internationalen und nationalen Tätigkeit, menschliches Leiden überall und jederzeit zu verhüten und zu lindern. Sie ist bestrebt, Leben und Gesundheit zu schützen und der Würde des Menschen Achtung zu verschaffen. Sie fördert gegenseitiges Verständnis, Freundschaft, Zusammenarbeit und einen dauerhaften Frieden unter allen Völkern.

  • Unparteilichkeit

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung unterscheidet nicht nach Nationalität, Rasse, Religion, sozialer Stellung oder politischer Überzeugung. Sie ist einzig bemüht, den Menschen nach dem Maß ihrer Not zu helfen und dabei den dringendsten Fällen den Vorrang zu geben.

  • Neutralität

Um sich das Vertrauen aller zu bewähren, enthält sich die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung der Teilnahme an Feindseligkeiten wie auch, zu jeder Zeit, an politischen, rassischen, religiösen oder ideologischen Auseinandersetzungen.

  • Unabhängigkeit

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist unabhängig. Wenn auch die Nationalen Gesellschaften den Behörden bei ihrer humanitären Tätigkeit als Hilfsgesellschaften zur Seite stehen und den jeweiligen Landesgesetzen unterworfen sind, müssen sie dennoch eine Eigenständigkeit bewahren, die ihnen gestattet, jederzeit nach den Grundsätzen der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zu handeln.

  • Freiwilligkeit

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung verkörpert freiwillige und uneigennützige Hilfe ohne jedes Gewinnstreben.

  • Einheit

In jedem Land kann es nur eine einzige Nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaft geben. Sie muss allen offen stehen und ihre humanitäre Tätigkeit im ganzen Gebiet ausüben.

  • Universalität

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist weltumfassend. In ihr haben alle Nationalen Gesellschaften gleiche Rechte und die Pflicht, einander zu helfen.


Aufgaben und Ziele

  • Heranführung an Gesundheitserziehung
  • Heranführung an Hilfeleistung
  • Projekte zum Umweltschutz
  • Politische und gesellschaftliche Mitverantwortung
  • Einsatz für Frieden und Völkerverständigung
  • Zusammenarbeit mit Jugendrotkreuzorganisationen anderer Rotkreuz- und Rothalbmondbewegungen

Die Kinder und Jugendlichen treffen sich regelmäßig zu Gruppenstunden und beschäftigen sich mit Erster Hilfe, den JRK-Kampagnen oder Themen wie Gesundheit oder den Grundsätzen des Roten Kreuzes. Außerdem organisieren sie eigene Ferienfreizeiten, gehen gelegentlich zusammen ins Freibad oder führen ein eigenes Theaterstück auf. Weitergehend besteht die Möglichket, sich bei zum Gruppenleiter (oder zur Gruppenleiterin) ausbilden zu lassen und eine eigene JRK-Gruppe zu gründen.

Ortsverein Pforzheim

Im Ortsverein Pforzheim bestehen derzeit zwei Ortsgruppen (Stand: Februar 2007). Eine davon im Stadtgebiet, die andere im Stadtteil Huchenfeld mit circa 20 aktiven Kindern im Alter von 7 bis 17 Jahren. Eine weitere Gruppe im Ortsteil Würm ist in Planung.

Aktiv im Zeichen des Roten Kreuzes

Herkunft, Nationalität, Religion oder Geschlecht spielen keine Rolle, oberster Grundsatz ist Menschlichkeit. Daher suchen die Mitglieder der Jugendrotkreuzes Kontakte zu Jugendrotkreuzler/-innen aus allen Teilen der Welt.

Schulsanitätsdienst

Außerschulische Jugendarbeit ist das eine, Schularbeit das anderes Standbein. In den letzten Jahren wurden die Angebote für Schulen, beispielsweise der Schulsanitätsdienst oder das Streitschlichterprogramm, ausgebaut. Die Schularbeit hat Tradition: bei Gründung des Verbandes 1925 fand JRK-Arbeit vorwiegend in der Schule statt.

Leitsätze des Jugendrotkreuz

Die Leitsätze des Jugendrotkreuz gibt es nun auch in einer Sprache, die auch für unsere Kinder im Jugendrotkreuz verständlich ist. Dabei wurden die Vorschläge der Kinderbotschafter, Kindergruppen und der Vertreter/innen von Orts-, Kreis- und Landesebene aufgegriffen und flossen in die Überarbeitung ein. Unsere Leitsätze:

  • 1. Folgender Punkt ist uns wichtig:

Unser Grundsätze des Roten Kreuzes

  • 2. Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche sich für ihre Mitmenschen einsetzen, ihnen helfen. Bei uns können sie selbst Aktionen planen und lernen dabei, Verantwortung zu übernehmen.Wir passen auf unsere Gesundheit auf und lernen gemeinsam mit anderen Kindern und Jugendlichen, wie man gesund bleibt. Wir schützen unsere Umwelt und die Natur. Wir gehen friedlich miteinander um. Wir möchten gerne Kontakt zu Kindern und Jugendlichen auf der ganzen Welt haben, um uns kennen zu lernen, voneinander zu lernen, einander zu unterstützen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Wir setzen uns dafür ein, dass Kinder und Erwachsene gleich und gerecht behandelt werden. Gibt es Probleme, so schauen wir nicht einfach weg, sondern machen darauf aufmerksam und finden Lösungen.
  • 3. Wir überlegen uns gründlich, was wir tun wollen und wenn die meisten dafür sind, machen wir es auch so.
  • 4. Im Deutschen Roten Kreuz und in der Öffentlichkeit setzen wir uns für die Interessen von Kindern und Jugendlichen ein. Wir vertreten ihre Ideen und Wünsche z.B. in Kinderparlamenten und durch unsere Kinderbotschafter.
  • 5. Im Jugendrotkreuz zeigen wir Kindern und Jugendlichen, dass unsere Aktivitäten im Roten Kreuz Spaß machen und nützlich für alle sind.
  • 6. Wir sind die Zukunft des Roten Kreuzes. Wir greifen die Ideen und Wünsche der Kinder und Jugendlichen auf und zeigen sie allen im Roten Kreuz. Wir wollen, dass immer mehr bei uns mitmachen.
  • 7. Die Zusammenarbeit mit den anderen Gruppen im Roten Kreuz ist für uns wichtig.
  • 8. Bei uns im Roten Kreuz können alle Kinder und Jugendlichen genau das tun, was zu ihrem Alter passt und was angesagt ist.
  • 9. Beim Jugendrotkreuz gibt es die Möglichkeit, mal etwas nur mit Mädchen oder Jungen zu machen. Dabei erlebt man eine ganze Menge.
  • 10. Uns macht es Spaß, in unserer Freizeit für das Jugendrotkreuz aktiv zu sein. Damit unsere Ideen Wirklichkeit werden, gibt es bezahlte Leute, die uns dabei helfen.
  • 11. Damit die Arbeit im Jugendrotkreuz noch besser wird, lernen wir durch unsere Angebote immer dazu.
  • 12. Im Jugendrotkreuz gibt es Gruppenstunden, Erste Hilfe in den Schulen und Ferienfahrten, bei denen alle Kinder mitmachen können, auch wenn sie nicht im Jugendrotkreuz sind.
  • 13. Wir können selber entscheiden, ob wir immer beim Jugendrotkreuz mitmachen wollen oder nur manchmal.
  • 14. Bei uns weiß jeder, was läuft, weil wir allen von unseren Ideen und Wünschen erzählen. Wir sind auch neugierig darauf, was andere Kinder und Jugendliche fühlen und denken.
  • 15. Im Jugendrotkreuz denken alle mit, weil einer allein nicht weiterkommt. Deshalb erzählen wir unsere Gedanken und Ideen allen anderen.

Weblinks