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Harry Wörz

Von PFENZ
Version vom 31. Januar 2007, 21:35 Uhr von Svenman (Diskussion | Beiträge) (halbfertigen Artikelentwurf von mir eingebracht)
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Harry Wörz ist ein Bauzeichner aus dem Birkenfelder Teilort Gräfenhausen.

Harry Wörz' von ihm getrennt lebende Ehefrau, die damals 26 Jahre alte Polizistin Andrea Wörz, wurde in der Nacht zum 29. April 1997 in ihrer Birkenfelder Wohnung beinahe erdrosselt. Sie überlebte, ist seitdem aber schwerst hirngeschädigt und nicht fähig, Angaben zur Tat zu machen.

Am folgenden Tag wurde Harry Wörz als Tatverdächtiger verhaftet. Das Landgericht Karlsruhe verurteilte ihn am 16. Januar 1998 in einem Indizienprozess wegen versuchten Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren. Danach führten die Eltern des Opfers vor einer Zivilkammer des Karlsruher Landgerichts einen Schmerzensgeldprozess gegen Harry Wörz. In diesem Verfahren konnte Wörz' Verteidigung das Gericht davon überzeugen, dass ihm die Tat nicht zweifelsfrei nachzuweisen sei, so dass die Klage abgewiesen wurde.

Als Folge davon ordnete das Oberlandesgericht Karlsruhe Ende 2001 in der Strafsache Wörz ein Wiederaufnahmeverfahren an und setzte Harry Wörz, der bis dahin vier Jahre und sieben Monate in Haft verbracht hatte, auf freien Fuß. In diesem Wiederaufnahmeverfahren, das ab dem 30. Mai 2005 vor dem Landgericht Mannheim geführt wurde, wurde er am 6. Oktober 2005 freigesprochen.

[Kritik an der Polizei Pforzheim, diese gab Fehler bei den Ermittlungen zu]

[weitere Prozessgeschichte, Unterstützung durch Freunde usw. siehe Weblinks]

Weblinks