Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


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Hauptfriedhof

Von PFENZ
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Grundrissplan
Engelskulptur auf dem Pforzheimer Friedhof
Eingang Hauptfriedhof
Aussegnungshalle von Osten
Friedhofsarkade
Familiengrab-Dittler, gestaltet von Emil Dittler
Jüdischer Friedhof,Familiengrab Kahn, gestaltet von Emil Dittler

Der Pforzheimer Hauptfriedhof gilt als einer der schönsten und best erhaltensten Jugendstil-Friedhöfe Deutschlands. Er befindet sich zwischen Hachelallee und Eisinger Landstraße.

Der erste Teilbereich des Friedhofs wurde 1877 unter dem Namen „auf der Schanz“ in Betrieb genommen.

Durch das Tor der 1914-1917 erbauten Eingangsbaugruppe gelangt man direkt auf die Hauptallee des weitläufigen Parkfriedhofs. Die Hauptallee durchquert gleich am Anfang die Soldatenfriedhöfe des ersten und zweiten Weltkriegs. Links davon sind die Friedhofsarkaden (Camposanto) mit der Leichenhalle und der Aussegnungshalle. Im Wandelgang des Camposanto befinden sich seit 1917 eine Sammlung historischer Grabsteine die aus verschiedenen Kirchhöfen der Innenstadt stammen. Der älteste dieser Grabsteine ist mit 1579 datiert. Nach den Großgrabstätten der Soldatenfriedhöfe ist die Hauptallee von vielen repräsentativen Grabstätten prominenter Pforzheimern gesäumt und läuft dann auf die alte Friedhofskapelle von 1877 (heute Kolumbarium) zu. Dort befand sich der frühere Haupteingang. Auf dieser Seite(östlicher Teil) des Friedhofs befindet sich auch der nochmals extra umgrenzte jüdische Friedhof mit seinen nach Osten ausgerichteten Gräbern. Aus Pietätsgründen sollte dieser Teil nur mit Kopfbedeckung betreten werden. 1965 wurde ein großes Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus errichtet.


Führungen

Laufend, meist Sonntagvormittags, werden Führungen mit verschiedensten Schwerpunkten angeboten. Zum Beispiel: Historische Grabmäler, Grabgestaltung, alter Baumbestand oder auch Vogelbeobachtungen.