Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
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Stadtarchiv Pforzheim
Das Stadtarchiv Pforzheim hat die Aufgabe vorhandene Unterlagen mit bleibendem Wert zu verwahren, erhalten und erschließen. Diese zu archivieren und das Archivgut nutzbar zu machen. Dort werden neben Akten von Ämtern auch Karten, Pläne, Bild-, Film- und Tonmaterialien sowie sonstige Informationsträger gesammelt und gespeichert. Zum Bestand des Archiv gehören unter Anderem 100 000 Negative und Dias. Die Erfassung und Katalogisierung erfolgt heute mit EDV.
Geschichte
Das älteste Archivgut stammt aus dem Mittelalter. Zu dieser Zeit war das Stadtarchiv nur ein Anhang der städtischen Kanzelei und hat vermutlich nur aus einer Truhe bestanden. Die erste Erwähnung eines Archiv Gewölbes stammt von 1517. Danach wurde im Jahr 1537 am Marktplatz eine Stadtschreiberei errichtet, in der das gesammelte Schriftgut eine Heimat fand.
Im 17. Jahrhundert während des Pfälzischen Erbfolgekrieges ging das meiste wieder verloren.
1803 wurde auf Initiative Markgraf Karl Friedrich das Generallandesarchiv in Karlsruhe einrichtet. Daraufhin wurden alle städtischen Archivalien nach Karlsruhe gebracht.
Erst der im 1891 zum Pforzheimer Stadtbaurat und Leiter des Hochbauamtes gewählte Alfons Kern bemühte sich das Archiv im neugebauten Rathaus in angemessenen Räumen unterzubringen. Er betreute das Archiv dann ehrenamtlich. Erst seither ist es ein Archiv nach heutigem Verständniss geworden. Ab 1915 wurde Alfons Kern bezahlter Archivar und das Archiv eine ordentliche öffentliche Einrichtung. Wobei er sich vorwiegend auf sammeln und konservieren beschränkte.
1936 konnte das Archiv dann ins Bohnenberger Schlößle umziehen und personell verstärkt werden. Dieser Aufschwung wurde durch den Krieg wieder gebremst. Der 23.Februar 1945 war, wie für ganz Pforzheim, auch für das Stadarchiv ein schwerer Schiksalsschlag. Fast der gesammte Bestand verbrannte, übrig blieben fast nur Teile der städtische Münzsammlung.
1947 wurden die Reste des Stadtarchivs in der Osterfeldschule untergebracht. Der nächste Umzug stand 1957, in das neuerichtete Reuchlinhaus, an. Die Leitung des Archivs hatte zu dieser Zeit Hermann Wahl. Von 1978 bis 1986 war Dieter Essig der Archivleiter.
Unterstützt wurde er von der ersten Pforzheimer Diplomarchivarin Dorothee Le Maire. Der nächste Umzug stand dann 1988 an, als durch die eingemeindeten Orte, Brötzingen, Dillweißenstein, Büchenbronn, Hohenwart, Huchenfeld und Würm der Platzbedarf sprunghaft angestiegen ist.
Das Stadtarchiv arbeitet unter der Verwaltung das Kulturamts.
Nutzung des Stadtarchivs
Besuche und Akteneinsicht sind nur nach telefonischer Vereinbarung und nur
- Dienstags und Mittwochs
- 9 bis 12:00 Uhr und 14 bis 16:00 Uhr
möglich.
Adresse
- Stadtarchiv
Veröffentlichungen
- 2006 die DVD „Pforzheim Moments“, enthält circa drei Stunden Originalfilme aus dem Stadtarchiv.
- Veröffentlichungsreihen
- seit 1961
- "Pforzheimer Geschichtsblätter" (Aufsatzsammelbände),
- seit 1988
- "Materialien zur Stadtgeschichte", 20 kürzere Veröffentlichungen zu stadtgeschichtlichen Themen allgemeinen Interesses.
- und die "Quellen und Studien zur Geschichte der Stadt Pforzheim", eine Reihe wissenschaftlicher Monographien.