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Bankhaus Robert Bloch

Von PFENZ
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Bankhaus Rob. Bloch, seit 1867, Dillsteinerstraße 3 an der Roßbrücke in Pforzheim.

Das jüdische Bankhaus Rob. Bloch, bestehend seit 1867, befand sich an der Dillsteiner Straße 3 an der Roßbrücke in Pforzheim.

Geschichte

Das Bankhaus Bloch wurde im Jahre 1867 als Bank- und Wechselgeschäft gegründet und nach dem Tode des Gründers im Jahre 1892.[1]

Das jüdische Unternehmnen wurde 1939 von der Landesbank für Haus- und Grundbesitz übernommen. Diese fusioniert 1943 in gegenseitigem Einvernehmen mit der Volksbank Pforzheim. Am Abend des 23. Februar 1945 legen englische Bomber innerhalb von zwanzig Minuten die Stadt in Schutt und Asche. Fast 18.000 Menschen verlieren ihr Leben. Relativ gesehen ist Pforzheim die am stärksten zerstörte Stadt des Landes. Auch das Gebäude der Volksbank in der Zerrennerstraße wird vollständig zerstört. Die Volksbank war das erste Geldinstitut, das nach dem Bombenangriff nach Pforzheim zurückkehrte. Inmitten von Trümmern der zerstörten Stadt eröffnete sie in der Leopoldstraße im September 1948 ihre neue Filiale.

Bankiersfamilie

Josef Alfred Bloch wurde am 18. Oktober 1877 in Pforzheim geboren. Er war Inhaber des Bankhauses Robert Bloch. Er war vom 16. November 1938 bis zum 5. Juni 1939 in der Privatklinik Kennenburg in Esslingen, wo er und sein Bruder Artur Bloch Schutz suchten. Er ist am 5. Juni 1939 nach Großbritannien emigriert und dort am 12. März 1966 gestorben.[2]

Weblink

Einzelnachweise

  1. Peter Tauch:Die wirtschaftliche Entwicklung der Pforzheimer Bijouterieindustrie im 19. Jahrhundert und ihre wesentlichen Bestimmungsfaktoren, Spengler, 1982, S. 51.
  2. Eintrag Josef Alfred Bloch in der Datenbank der zwischen 1919 und 1945 in Pforzheim geborenen bzw. ansässigen jüdischen Bürgerinnen und Bürger und deren Schicksale auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Pforzheim online

Literatur

  • Helmut Genschel:Göttinger Bausteine zur Geschichtswissenschaft, Ausgabe 38, Musterschmidt-Verlag, 1966, S. 175, 328.