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Moses (Moritz) Knopf

Von PFENZ
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Moritz Knopf (* 10. August 1852 in Międzychód (Birnbaum); † 24. März 1927 in Straßburg)[1][2][3] war jüdischer Kaufmann in Straßburg.

Das Warenhaus von Moritz Knopf befand sich an der Ecke " rue des grandes Arcades" Nr. 41 bis 45 bzw. "place du temple neuf" Nr. 9 bis 10 in Straßburg. Das am 30.11.1988 eingeweihte Eckgebäude wurde nach Entwürfen der Architekten Gustav (Henri) Krafft (1861-1927) und Gottfried Julius (Jules) Berninger (1856-1926) erbaut. Moritz Knopf ließ sich 1904 an der rue Schiller Nr. 10 in Straßburg auch eine Villa nach Entwürfen von Gustav Krafft und Jules Berninger erbauen.

Die an der Ecke der Grandes-Arkaden und der Rue des Dominicains befindliche Kuppel war stark von dem Warenhaus "Printemps" an der "rue du Havre" Nr. 2 in Paris (Entwurf Paul Sédille, 1881) inspiriert. Im Inneren wurde den Kunden eine bemerkenswerte Gußeisenkonstruktion mit Jugendstilmotiven angeboten. Eine zentrale Wendeltreppe befand sich in der Mitte und führte zu den drei Geschossen. Eine stilistische Verwandtschaft zu dem Tietz-Warenhaus in Düsseldorf (von Olbrich, 1906-08) war gegeben.

Weblinks

Einzelnachweise

Bibliographie

  • Deutsche Bauzeitung, XXXIII. Jahrgang, n°s 69 et 70, Berlin, 1899
  • DURM J. & ENDE H. Handbuch der Architektur, Stuttgart, 1902
  • HAMM P. Strasbourg au début du siècle, Editions du Rhin, 1989
  • MENTEN T. Art nouveau decorative ironwork, Dover, New-York, 1981