Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
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Haus des Friedrich Christoph Leutrum von Ertingen


Haus des Friedrich Christoph Leutrum von Ertingen (Östliche Karl-Friedrich-Str. 2)
Das Allianzwappen der Familien Leutrum von Ertingen (links) und von Gemmingen (rechts), 1710, Wappenstein vom früheren Oberforsthaus (Östliche Karl-Friedrich-Straße 29, Pforzheim) wurde 1946-47 geborgen und befindet sich heute im Stadtmuseum. Seit 1789 gehörte auch das nördlich befindliche Eckhaus, das frühere Oberforsthaus (Östliche Karl-Friedrich-Straße 29, Pforzheim) , der Familie Leutrum. Eine durch Säuen gerahmte Steinfafel mit Allianzwappen der Familien Leutrum von Ertingen (links) und von Gemmingen (rechts) und der Bauinschrift:
Friderich Christoph Leutrum
von Ertingen hochfürstl. Würten-
bergischer vorstmeister dam Strom-
berg und seine Fraw Anna Juliana
geborne von Gemmingen haben dieses
Freyadeliche Hauß nachdem es
Anno 1689 von Franzosen ver-
brant worden
durch Gottes bey
stand Ano 1710. widerum . neu
auferbawet welches seine Gött-
liche Allmacht under seinem
Schutz und Segen vor allen
widerwertigkeiten in Gnaden
bewahren wolle.
Familie
- Leutrum von Ertingen:
- Anna Juliana, geb. von Gemmingen.[1]
- Ernst Friedrich.[2]
- Christoph.[3] Christoph Leutrum von Ertingen (geb. am 8. Dezember 1558 in Niefernburg; gest. am 16. April 1608 in Niefernburg) heiratete im Jahre 1582 in Tübingen die Catharina Gremp von Freudenstein (geb. 1564; gest. am 16. Februar 1615 in Niefernburg)[4]
Gruft
Von 1659 bis 1820 diente die Evangelische Kirche Würm als Grablege der Familie Leutrum. In dieser Zeit fanden mindestens 15 Bestattungen aus der Familie statt.
siehe auch
- Haus Friedrichs von Enzberg, genannt Bitscher (Barfüßergasse 3)
- Haus Bernhards von Bach (Schloßberg 3)
- Haus des Hesso von Kaltenthal (Schloßberg 7)
- Haus des Erhard Thorlinger (Schloßberg 11)
- Haus von Itzlingen (Schloßberg 5)
- Haus des Paul Lutran (Leutrum) von Ertingen (Reuchlinstraße 9 / Östliche Karl-Friedrich-Str. 2)
- Haus Melchiors von Schauenburg (Schloßkirchenweg 6)
- Haus des Beatus von Rüppurr (Schloßberg 6)
- Haus Conrads von Venningen (Hinter Markt 2)
- Haus des Christoph Schöner von Straubenhart (Östliche Karl-Friedrich-Str. 39)
- Haus Christophs von Münchingen (beim Prediger Kloster, Reuchlinstraße 7)
- Haus Jörgs von Münchingen (Brötzinger Vorstadt, Westliche Karl-Friedrich-Straße 29)
- Haus Sebastians von Gültlingen (Predigergäßlein, Schulstraße 6)
- Haus der Brüder Hans Kaspar und Christoph Kechler von Schwandorf („Am oberen Bad“, Metzgerstr. 15)
- Haus Peters von Menzingen (Schloßberg 1)
- Haus Johann Reinhards von Menzingen (an der Pfarrgasse, Schulstraße 8)
- Haus des Joachim Gremp von Freudenstein (Gymnasiumstr. 7)
- Haus Veits von Breitschwert (Marktplatz 4)
- Haus Eberhards von Reischach (Kronenstraße 4) 1531
- Haus von Remchingen (Reuchlinstraße 5)
- Herrenalber Klosterhof (Marktplatz 10)
- Haus Gösslin (Metzgerstraße 17-19)
- Hofschmiede (Schloßberg 12)
Einzelnachweise
- ↑ Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 308.
- ↑ Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 363, 364.
- ↑ Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 307, 308.
- ↑ https://gw.geneanet.org/cvpolier?lang=de&n=gremp+von+freudenstein&oc=0&p=catharina
- ↑ Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 206, 314, 315, 378.
- ↑ Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 315.
Literatur
- Oskar Trost:Die Adelsitze im alten Pforzheim. In :Pforzheimer Geschichtsblätter 1, 1961, S. 82-145.
- Früheres Haus Leutrum, Reuchlinstraße 9. In: Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, unveränderter Nachdruck Frankfurt am Main 1, S. 314f.
- Früheres Oberforsthaus, heute Östliche Karl-Friedrich-Straße 29. In: Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, unveränderter Nachdruck Frankfurt am Main 1, S. 307f.
- Hans Rott: Kunst und Künstler am Baden-Durlacher Hof bis zur Gründung Karlsruhes, Karlsruhe, 1917, S. 6 online bei Heidelberger historische Bestände digital
- J.C.B. Mohr: Die Kunstdenkmäler des Grossherzogthums Baden: Bd. 7. Abt. Kreis Karlsruhe : Pforzheim Land, 1913, S. 96
- Pforzheimer Geschichtsblätter, Band 1, Stadtarchiv Pforzheim, 1961, S. 96, 123
- J. G. F. Pflueger: Geschichte der Stadt Pforzheim, 1862, S. 152, 163, 174, 175, 282, 306, 339, 432, 502, 540, 545.[1]
- Leutrum, von Ertingen (Familie). In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 446, 451.
- Leutrum, von Ertingen (Familie). In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 18,19, 215, 232-235, 238, 240, 335, 337-339..