Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
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Franz Naager
Werke
Die Nordstadtschule wurde in den Jahren 1914 bis 1920 nach den Plänen der Architekten Carl Faller und Josef Clev im Stil der Reformarchitektur[1] erbaut. Christoph Timm erklärt, was diese Schulgebäude von den anderen Schulgebäuden auszeichnet: "Keine andere Pforzheimer Schule ist so liebevoll mit kindgerechtem Bauschmuck ausgestaltet wie die Nordstadtschule."[2] Neben dem Bildhauer Emil Salm wirkte dabei mit die Staatliche Majolika-Manufaktur-Karlsruhe, die farbige Wandkacheln nach Entwürfen des Münchner Künstlers Franz Naager lieferte. Die Kacheln schmücken die beiden Eingangshallen an der Brettener Straße.[3]
Die Aussegnungshalle des Pforzheimer Hauptfriedhofs gilt mit seiner Aufbahrungsbühne, Ambo, Wandfriese, Wandbilder, Sängerempore, Keramikleuchter und Kassettendecke Christoph Timm zufolge als „bemerkenswertes Gesamtkunstwerk … geprägt durch drei Künstler der Münchener Schule“.[4] Diese waren Franz Naager, Carl Domberger und Martin von Feuerstein. Sie alle waren Künstler aus dem Umkreis der Münchner Kunstakademie.[5] Die Pforzheimer Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler erklärte, dass es ein Glücksfall sei, dass die Innenausstattung im Original erhalten blieb: „Dieser Raum mit seiner unverwechselbaren Geschichte und seiner besonderen Ausstattung ist ein Erbe der Stadt, das es zu bewahren gilt“.[5]
- ↑ Timm 2004, S. 480.
- ↑ Timm 2004, S. 480.
- ↑ Christina Klittich M.A.:Geschichte und Architektur der Pforzheimer Schulen
- ↑ Die Aussegnungshalle als Gesamtkunstwerk. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 502.
- ↑ 5,0 5,1 Claudia Keller:Würdevoller Ort des Abschieds: Festakt zum 100-jährigen Bestehen der Aussegnungshalle 3. Dezember 2017 in der Pforzheimer Zeitung.[1]