Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
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Hugo Kuppenheim
Hugo Kuppenheim (hebräisch: הוּגוֹ קוּפֵּנהַיים) (geb. 18.11.1872; gest. 13.8.1938) war ein Pforzheimer Opfer der „Sho’ah“ (hebräisch הַשׁוֹאָה; deutsch Holocaust).
Beschreibung
Er war ein Sohn des jüdischen Firmgengründers Louis Kuppenheim . Er war verheiratet mit Anita Kuppenheim (geb. Melme). Sie hatten einen Sohn:
- Gerhard Alexander Kuppenheim (später: Gerald Cunningham) (geb.28. November 1922 in Pforzheim ). 1939 gelang dem Sohn die Emigration nach Australien.
Geschichte
Er erwarb von einem Bauunternehmer die Villa an der Wilferdinger Straße 6.
Hugo meldete sich freiwillig zum Kriegsdienst im 1. Weltkrieg und wurde mit dem Eisernen Kreuz, dem Ritterkreuz, dem Fürstlich Lippe-Detmolder Ehrenkreuz für heldenmütige Tat bzw. der Badischen Verdienstmedaille ausgezeichnet.[1]
Wegen der „Judenverfolgung“ [2] beging er am 13.8.1938 Selbstmord. Hugo Kuppenheim soll seine Auszeichnungen aus dem Weltkrieg so auf den Tisch gelegt haben, dass derjenige, der seine Leiche fand, diese sehen musste.
Einzelnachweise
Quellen
- Eintrag Hugo Kuppenheim in der Datenbank der zwischen 1919 und 1945 in Pforzheim geborenen bzw. ansässigen jüdischen Bürgerinnen und Bürger und deren Schicksale auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Pforzheim
- Eintrag Hugo Kuppenheim in der Datenbank der zwischen 1919 und 1945 in Pforzheim geborenen bzw. ansässigen jüdischen Bürgerinnen und Bürger und deren Schicksale auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Pforzheim