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Josef Roos


Josef Roos war ein Pforzheimer Architekt des Historismus.[1]
Werke
- 1899 bis 1900, Westliche Karl-Friedrich-Straße Nr. 94-90, Entwurf Josef Roos .[2]
- 1907, Eutinger Straße 35/Zeppelinstraße 2/4, Entwurf Josef Roos.[3]
- 1908/9, Friedensstraße 59, Entwurf Josef Roos für den Blechnermeister Wilhelm Hartmann.[4]
- 1908/9, Lameystraße 64/66, Entwurf Josef Roos für Gipsermeister Wilhelm Sorgius, den Bauunternehmer Jakob Friedrich Weinmann sowie dem Schreinermeister Adolf Meinzer.[5]
- 1908, Friedensstraße 64, Entwurf Josef Roos für den Maurermeister und Bauunternehmer Christian Käser.[6]
- 1895, Kaiser-Friedrich-Straße 7, Doubléfabrik Rau, Entwurf Josef Roos, erweitert 1911 von Ernst Maler und Robert Brenner.[7]
- 19019, Lameystraße 29-33a, Lisainestraße 6-8, Entwurf Josef Roos für den Schreinermeister Karl Mayer.[8]
- 1911-12, Bayernstraße 37/Hohenzollernstraße 102, Entwurf Josef Roos auf eigene Rechnung.[9]
- 1907, Ebersteinstraße 31, Entwurf Josef Roos für den Bauunternehmer E. J. Kälber.[10]
- 1907, Hohenzollernstraße 75/77, Entwurf Josef Roos.[11]
- 1910/11, Hohenzollernstraße 96-100, Entwurf Josef Roos auf eigene Rechnung.[12]
- 1904, Zähringerallee 25, Entwurf Josef Roos für den Fabrikanten August Fuchs.[13]
- 1902, Zähringerallee 37-39, Entwurf Josef Roos für den Bauunternehmer L. Goldmann und für den Kaufmann Heinrich Kalb.[14]
Geschichte
Die Gründerzeit und die Jahrhundertwende leiteten einen großen Bauboom ein.[15] Die Ansprüche an repräsentative Fassaden stiegen zunehmend an.[15] Daher fanden nun Architekten aus der Region ein reiches Betätigungsfeld.[15] Sie stammten aus dem Bauhandwerk und hatten ihre architektonische Ausbildung an einer der Baugewerkeschulen in Karlsruhe oder Stuttgart genossen: Carl Hamm,[16] Alexander Geist junior,[17] Christian Hering, Otto Klein,[18] Hermann Neutz,[19] Albert Rau[20] und Josef Roos.[15] So war die Innenstadt bis zum Luftangriff auf Pforzheim „stark von der Architektur des Historismus geprägt.“[21] Christoph Timm erklärt wie wichtig diese Bauten für Pforzheim waren: „Wie selbstbewusst man sich mit den Bauwerken jener Epoche identifizierte, zeigen die zahlreichen Ansichtskarten, die aus der Goldstadt in alle Welt gingen.“[21]
Einzelnachweise
- ↑ Timm, S. 83, 84, 135, 316, 318, 319, 353, 31, 466, 485, 550 560, 594, 598.
- ↑ Timm, S. 83, 84.
- ↑ Timm, S. 135.
- ↑ Timm, S. 316.
- ↑ Timm, S. 318.
- ↑ Timm, S. 319.
- ↑ Timm, S. 353.
- ↑ Timm, S. 361.
- ↑ Timm, S. 466.
- ↑ Timm, S. 485.
- ↑ Timm, S. 550.
- ↑ Timm, S. 560.
- ↑ Timm, S. 594.
- ↑ Timm, S. 598.
- ↑ 15,0 15,1 15,2 15,3 Timm 2004, S. 83.
- ↑ Timm, 83, 136, 148, 379, 392, 397, 399, 471-473, 595, 596.
- ↑ Timm, 62, 83, 132, 309, 473, 552,556,559,565, 575, 578, 579, 590, 595.
- ↑ Timm, 49, 83, 85, 190, 356, 476, 477.
- ↑ Timm, 83, 289, 309, 355, 436, 469, 523.
- ↑ Timm, 83, 306, 395, 396, 561.
- ↑ 21,0 21,1 Timm 2004, S. 85.
Literatur
- Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004.