Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Josef Roos

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen


Westliche 96-88.
Westliche 96-88.

Josef Roos war ein Pforzheimer Architekt des Historismus.[1]


Werke

  • 1899 bis 1900, Westliche Karl-Friedrich-Straße Nr. 94-90, Entwurf Christian Hering .[2]
  • 1907, Eutinger Straße 37, Entwurf Carl Hamm für den Fabrikanten Adolf Mohr.[3]
  • 1907, Zeppelinstraße 21, Entwurf Carl Hamm für den Gastwirt Robert Schofer.[4]
  • 1902, Nebeniusstraße 4/6, Entwurf Carl Hamm & Heinrich Klingenfuß auf eigene Rechnung.[5]
  • 1902, Schwarzwaldstraße 36/38, Entwurf Carl Hamm für Robert Haug, Schreiner-Witwe.[6]
  • 1901, Bismarckstraße 10, Entwurf Carl Hamm & Heinrich Klingenfuß für die Bauunternehmer Wörner, Lansche und Visel.[7]
  • 1906, Bismarckstraße 20, Entwurf Carl Hamm für den Bauunternehmer Alexander Geist senior.[8]
  • 1906, Zähringerallee 27/29, Entwurf Carl Hamm auf eigene Rechnung für sich selbst und seinen Schwager, den Bildhauer Gustav Schultheiß erbaut.[9]

Geschichte

Die Gründerzeit und die Jahrhundertwende leiteten einen großen Bauboom ein.[10] Die Ansprüche an repräsentative Fassaden stiegen zunehmend an.[10] Daher fanden nun Architekten aus der Region ein reiches Betätigungsfeld.[10] Sie stammten aus dem Bauhandwerk und hatten ihre architektonische Ausbildung an einer der Baugewerkeschulen in Karlsruhe oder Stuttgart genossen: Carl Hamm,[11] Alexander Geist junior,[12] Christian Hering, Otto Klein,[13] Hermann Neutz,[14] Albert Rau[15] und Josef Roos.[10] So war die Innenstadt bis zum Luftangriff auf Pforzheim „stark von der Architektur des Historismus geprägt.“[16] Christoph Timm erklärt wie wichtig diese Bauten für Pforzheim waren: „Wie selbstbewusst man sich mit den Bauwerken jener Epoche identifizierte, zeigen die zahlreichen Ansichtskarten, die aus der Goldstadt in alle Welt gingen.“[16]

Einzelnachweise

  1. Timm, S. 83, 84, 135, 316, 318, 319, 353, 31, 466, 485, 550 560, 594, 598.
  2. Timm, S. 83, 84.
  3. Timm, S. 136.
  4. Timm, S. 148-149.
  5. Timm, S. 379.
  6. Timm, S. 399.
  7. Timm, S. 471.
  8. Timm, S. 472-473.
  9. Timm, S. 595-596.
  10. 10,0 10,1 10,2 10,3 Timm 2004, S. 83.
  11. Timm, 83, 136, 148, 379, 392, 397, 399, 471-473, 595, 596.
  12. Timm, 62, 83, 132, 309, 473, 552,556,559,565, 575, 578, 579, 590, 595.
  13. Timm, 49, 83, 85, 190, 356, 476, 477.
  14. Timm, 83, 289, 309, 355, 436, 469, 523.
  15. Timm, 83, 306, 395, 396, 561.
  16. 16,0 16,1 Timm 2004, S. 85.

Literatur

  • Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004.