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Westliche Karl-Friedrich-Straße 96-88 in Pforzheim

Von PFENZ
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Westliche 96-88.

Die Westliche Karl-Friedrich-Straße 96-88 in Pforzheim (abgekürzt Westliche 96-88) war eine Wohnhausgruppe, die 1899 bis 1900 im Stil des Historismus erbaut wurde.[1]

  • Nr. 96, Entwurf Architekt Josef Roos.[1]
  • Nr. 94-90, Entwurf Architekt O. Berger.[1]
  • Nr. 88, Entwurf Architekt Christian Hering.[1]


Geschichte

Die Gründerzeit und die Jahrhundertwende leiteten einen großen Bauboom ein.[2] Die Ansprüche an repräsentative Fassaden stiegen zunehmend an.[2] Daher fanden nun Architekten aus der Region ein reiches Betätigungsfeld.[2] Sie stammten aus dem Bauhandwerk und hatten ihre architektonische Ausbildung an einer der Baugewerkeschulen in Karlsruhe oder Stuttgart genossen: Karl Hamm, Alexander Geist junior, Christian Hering, Otto Klein, Hermann Neutz, Albert Rau und Josef Roos.[2] So war die Innenstadt bis zum Luftangriff auf Pforzheim „stark von der Architektur des Historismus geprägt.“[3] Christoph Timm erklärt wie wichtig diese Bauten für Pforzheim waren: „Wie selbstbewusst man sich mit den Bauwerken jener Epoche identifizierte, zeigen die zahlreichen Ansichtskarten, die aus der Goldstadt in alle Welt gingen.“[3]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Timm 2004, S. 84.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Timm 2004, S. 83.
  3. 3,0 3,1 Timm 2004, S. 85.

Literatur

  • Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004.