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Bernhardsweiler

Von PFENZ
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Flurkarte um 1835

Bernhardsweiler ist eine abgegangene Ortschaft bei Oberderdingen.

Urkundliche Erwähnungen

Bernhardsweiler wird zwischen 1194-1449 urkundlich erwähnt. Daraus geht hervor, dass der Ort allmählich in den Besitz des Klosters Herrenalb kam und auf oder bei der Derdinger Gemarkung lag. Es ist daher anzunehmen, dass der Ort ein Derdinger Ausbauort war, welcher wohl im Hochmittelalter gegründet wurde.

Auswahl:

  • 1194 Das Stift Flonheim überlässt ein Gut in Bernharteswilre und Truhdolvesbach an das Kloster Herrenalb.
  • 1213 Papst Innozenz III. nimmt die Güter des Klosters Herrenalb inclusive in Bernardeswylre in Schutz.
  • 1216 Papst Honorius III. nimmt das Kloster Herrenalb mit genanntem Besitz inclusive in Bernardiswilre in seinen Schutz.
  • 1251 Liutfried von Helmsheim und Ritter Göler von Ravensburg verkaufen alles was sie an Gütern und Rechten in Oberderdingen und in der Mark beider Derdingen und den Grenzen mitinbegriffen, namentlich in Bernhartswiler besitzen, an das Kloster Herrenalb um 500 Pfund Heller.
  • 1254 Konrad Hack von Hoheneck und Ulrich von Sternenfels genehmigen den letztgenannten Verkauf und erkennt die Freiheit aller Güter in der Mark von Ober- und Unterderdingen und Bernhartwiler.
  • 1259 Abt Egenhard und Konvent von Maulbronn verkaufen einen Zehnten in Bernharteswilre um 160 Pfund Heller an Abt und Konvent von Herrenalb.

Lage

Der Schreiber der Maulbronner Oberamtsbeschreibung Eduard Paulus sah den Ort auf Derdinger Markung in dem Tal gegen Sternenfels, wo sich der früher sogenannte Bernhardsweiher befindet.[1] Der Bernhardsweiher befindet sich heute aber südlich von Oberderdingen in Richtung Freudenstein und wird auch vom Bernhardsbach durchflossen. An diesem gibt es auf Knittlingerer Gemarkung beim Büschlehof den Flurnamen Bernhardsweiler, welche ursprünglich zur Oberderdinger Gemarkung gehörte.

Einzelnachweise

  1. Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Maulbronn. Stuttgart 1870. S. 199