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Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Leitgastturm

Von PFENZ
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Leitgastturm vor Nordstadt und Wartberg
Westfassade

Der Leitgastturm ist der letzte der ehemals neun Wehrtürme der mittelalterlichen Schloss- und Stadtmauer in Pforzheim.

Der südöstlich der Schlosskirche stehende Turm wurde 1572 erstmals urkundlich erwähnt, aber seine Bauart als Schalenturm weist schon in die staufische Zeit (13. Jahrhundert/14. Jahrhundert).

Der Leitgastturm überstand den Krieg nahezu unbeschädigt und wurde dann 1949/1950 vom Architekten Hubert Müller als eigenes Wohnhaus ausgebaut. Dabei erhielt der Turm auch sein flaches Zeltdach, das auf alten Merianstichen noch als hoher Helm dargestellt ist. Das Innere des Turmes ist vorwiegend durch eine Wendeltreppe geprägt, die wie die Einbauschränke und Holzvertäfelungen von Hubert Müller entworfen wurden.

Die Westfassade des Turms wurde 1999 neu renoviert.

Name

Die Namensherkunft ist nicht abschließend geklärt. Vermutlich leitet es sich aus dem Mittelhochdeutschen "Leit" (Obst- und Gewürzwein), Leitgeb (Schankwirt) oder Leithaus (Wirtshaus) ab.

In Pforzheim wurde 1465 einmalig ein Hans Leydgast urkundlich erwähnt. Hieraus lässt sich ableiten, dass Hans Leydgast vermutlich ein Gastwirt war, der den Turm bewohnte.

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