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Erster Weltkrieg

Von PFENZ
Version vom 16. Juli 2008, 07:14 Uhr von CorneliusWasmund (Diskussion | Beiträge) (Schützte „Erster Weltkrieg“: Vorsorgliche Sperrung für 2 Tage um Editwar vorzubeugen. Bitte Anmelden und im Zweifelsfalle die Änderung zuvor auf der Diskussionseite begründen. [edit=autoconfirmed:move=autoconfirmed] (bis 07:14, 18. Jul. 2008 ()
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Der Erste Weltkrieg war ein Krieg zwischen den "Mittelmächten" (dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn, dem Osmanischen Reich sowie deren Verbündeten) und der "Entente" (Frankreich, Großbritannien) sowie deren Verbündeten Russland, Serbien und weiteren Staaten.

Er begann im 31. Juli 1914 und endete nach mehr als vier Jahren und dem Tod von neun Millionen Menschen mit dem Waffenstillstand vom 11. November 1918.

Am 28. Juli 1914 bekam der Großherzog während er auf einem Podium vor dem Saalbau die Parade von 1.700 Militärvereinsmitgliedern abnahm ein Telegramm, das ihm die Ermordung des österreichisch-ungarischen Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand mitteilte. Die Nachricht war kurz danach in ganz Pforzheim bekannt.

Als am 31. Juli der Kriegszustand erklärt wurde, wurde die Erklärung kurz vor vier Uhr nachmittags mit Trompetenstoß in den Straßen verkündet. Die Mobilmachung wurde am 1. August von Oberbürgermeister Habermehl im Namen des Kaisers vom Rathausbalkon verkündet.

Das Geschäftsleben Pforzheims kam fast zum erliegen. Die neuesten Nachrichten wurden, durch Extrablätter des Pforzheimer Anzeiger und des Generalanzeigers die an verschiedenen Stellen in der Stadt angeschlagen waren, verbreitet.

Auf dem Turnplatz fand eine Musterung aller Pforzheimer Pferde statt, bei der alle tauglichen beschlagnahmt wurden.

Am 12. Oktober, nach der Einnahme der Festung Antwerpen, hielt Oberbürgermeister Habermehl eine patriotische Rede auf dem Rathausbalkon, die auch als Siegesfeier angelegt war. Am nächsten Tag wurden 900 Fundsachen registriert.

Personen

Der Pforzheimer Architekt Alfons Kern (1859-1941) arbeitete während des Krieges bei der Stadtverwaltung Pforzheims, um dort Militärdienstverpflichtete zu ersetzen.
Der Maler Hans Meid (1883-1957) aus Pforzheim verbrachte die Kriegszeit dienstverpflichtet bei einer militärisch kartographischen Abteilung in Berlin.
Der Chemiker Geheimrat Prof. Dr. Heinrich Wieland (1877-1957), ein gebürtiger Pforzheimer, war während des Krieges am Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin tätig.

Kriegsteilnehmer

Erinnerung

An den Ersten Weltkrieg erinnern in der Region mehrere Gefallenendenkmäler, insbesondere die Grünanlage mit Gefallenen-Denkmal in Dillweißenstein.

Literatur

  • Hans Georg Zier: Geschichte der Stadt Pforzheim. Stuttgart: Theiss, 1982, ISBN 3-8062-0234-6, S. 37 und 81.

Weblinks