Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Husarenregiment
Die Pforzheimer Husaren waren von 1963 bis 1996 das 3. Husarenregiment Esterhazy der französischen Armee. Deren Vorgänger in der Buckenberg-Kaserne waren seit 4.4.1951 verschiedene Spahi-Regimenter.
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Es gibt Gerüchte, dass der Standort als Ruhesitz für Veteranen des Indochinakrieg (Vietnam) genutzt wurde. Für den Wahrheitsgehalt des "Gerüchts" spricht, dass der Kommandant Sabouret (1967 – 1969) in der Presse ausdrücklich als „Haudegen des Kriegshandwerkes“ bezeichnet wird (PZ i.e. Pforzheimer Zeitung 13.10.1986), gemeint kann nur die Vorgeschichte des 3. Husarenregiments sein, dessen Truppen ab 1955 beteiligt waren in Kolonialkriegen bei der Unterdrückung der Befreiungsbewegungen in Marokko und Algerien (PZ 31.5.1996). Ab 1965 finden in der Buckenberg-Kaserne Kameradschaftstreffen von ehemaligen Fremdenlegionären statt, die aktiv waren in den verbrecherischen Kriegen Frankreichs gegen die Befreiungsbewegungen in den „Kolonien“ in Indochina, Madagaskar und später in Algerien PZ (19.10.1981) Die Kommandanten in der Buckenberg-Kaserne sind namentlich bekannt, eine Recherche bezüglich der Beteilgung in den Kolonialkriegen Frankreichs fehlt noch.
Chronik
- 1963 : Das Regiment, das vorher an verbrecherischen Kriegen gegen die Bevölkerung in Marokko und Algerien beteiligt war, wird nach Pforzheim verlegt
- 1968 : Die Husaren helfen unbürokratisch nach dem verheerenden Tornado
- 1974 : Ein Soldaten-Komitee (L'Appell des Cent) kritisiert die Verhältnisse in der franz.Armee und wird beim Tag der offenen Tür an Pfingsten 1974 durch das Verteilen eines Flugblatts vor der Kaserne unterstützt - siehe Buckemberg-Kaserne
- 1990 : Das Regiment wird Teil der Deutsch-Französischen Brigade
- 1996 : Verlegung des Regiments nach Immendingen, bei der Abschiedsparade der französischen Armee verteilt die Friedens-Initiative ein Flugblatt mit der Überschrift: UNIFORM ADIEU – AU REVOIR EN CIVIL !
Darin wird die Traditionslinie der Militärparaden von 1936 bis 1996 und die Zurschaustellung von Tötungsgeräten kritisiert. Zugleich sind Zukunftsfragen, die Kaserne betreffend, aufgeführt, die bis heute nicht beantwortet sind, z.B. nach den Altlasten auf dem Kasernegelände, Kosten der Entsorgung und eine öffentliche Diskussion der weiteren Nutzung des Kasernengeländes und des bisherigen militärischen Sperrgebiets. (PZ 30.5.1996, 1.6.1996, 8.6.1996)
siehe auch
Weblinks
- http://unabcc.free.fr/loyaute/loyaute1.html (französisch)