Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Fritz Roller

Von PFENZ
Version vom 16. Mai 2020, 09:53 Uhr von Schmelzle (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „'''Friedrich „Fritz“ Roller''' (* Geburtstag::7. Oktober Geburtsjahr::1922) ist Ist::Heimatforscher in Tätig in::Gechingen, wo er zum [[Ist::…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Friedrich „Fritz“ Roller (* 7. Oktober 1922) ist Heimatforscher in Gechingen, wo er zum Ehrenbürger ernannt wurde.

Leben

Roller ist in Stuttgart aufgewachsen. Nach der Schulzeit absolvierte er eine Lehre als Elektromonteur. Kaum war die Ausbildung beendet, wurde der damals 19-Jährige im Jahr 1941 zur Wehrmacht einberufen. Dort wurde er zum Funker ausgebildet und machte fast den ganzen Zweiten Weltkrieg mit. Bei Kriegsende geriet er in russische Gefangenschaft. Es folgten harte Jahre in sowjetischen Arbeitslagern. Erst im Dezember 1949 wurde Roller entlassen und konnte in seine schwäbische Heimat zurückkehren.

Roller wurde Montageleiter bei einer bekannten Sindelfinger Firma. In den 1950er-Jahren lernte er Hedwig Weiß aus Gechingen kennen und heiratete sie. Es wurden zwei Kinder geboren und die Familie lebte seit 1958 in Gechingen.

Seit 1985 in Rente, sammelte er in der Gäugemeinde alles, was er aus früheren Zeiten auftreiben konnte: Münzen, historische Ansichtskarten, alte Zeitschriften, Porzellan und alte, aussortierte Gebrauchsgegenstände aus Haushalten. Schließlich wurde Roller auch Gründungsmitglied des Calwer Kreisgeschichtsvereins. Außerdem gründete er den Gechinger Arbeitskreis Heimatgeschichte. Als die "Gechinger Heimat­stuben" im Haus Roller die vielen gesammelten nostalgischen Stücke nicht mehr fassen konnte, suchte und fand der passionierte Heimatgeschichtler eine Lösung. Er gab 1987 den Anstoß zur Gründung des Heimatmuseums Appeleshof und wurde dann die treibende Kraft bei dessen Gründung sowie Ausgestaltung.

Daneben befasste er sich eifrig mit der Gechinger Geschichte. Es entstand, aufbauend auf den gesammelten Daten des Gechinger Lehrers Friedrich Essig, das Buch "Gechinger Familien". Dem folgte 1997 die Herausgabe der "Gechinger Chronik". Die Gemeinde Gechingen ernannte Roller aufgrund seiner großen Verdienste zum Ehrenbürger.

Weblinks