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Gerold Würtemberger

Von PFENZ
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Gerold Württemberger (* 7. Juli 1916 in Affaltrach, Kreis Heilbronn) war Diplom-Ingenieur, Oberstudiendirektor und Leiter der Gewerbeschule I in Pforzheim.

Leben

Gerold Würtemberger wurde am 7. Juli 1916 in Affaltrach im Kreis Heilbronn geboren. Er kam über Freistett nach Pforzheim, wo er an der damaligen Oberrealschule im Jahre 1937 das Abitur ablegte.

Er wurde danach sofort zum Reichsarbeitsdienst und im Oktober 1937 zur Wehrmacht eingezogen. Am Ende seiner Dienstzeit 1939 brach der Zweite Weltkrieg aus, so dass er in den Krieg ziehen musste. Zum Ende des Zweiten Weltkriegs geriet er als Oberleutnant (Ing.) bei einer schweren Panzerabteilung in russische Kriegsgefangenschaft, die für ihn erst im November 1945 endete.

Gerold Würtemberger studierte an den Technischen Hochschulen Berlin-Charlottenburg und Stuttgart. 1951 absolvierte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt an gewerblichen Berufs- und Fachschulen. Am 30. März 1951 trat er als Berufsschulanwärter in den nordbadischen Schuldienst ein und war an der Gewerbeschule I in Pforzheim tätig.

1955 wurde er zum Studienrat und 1960 zum Oberstudienrat ernannt. Aufgrund seiner Kenntnisse und Einsatzfreudigkeit wurde er mit Urkunde vom 3. Januar 1964 zum Studienprofessor befördert.

1967 folgte die Ernennung zum Studiendirektor und Vertreter des Schulleiters der Gewerbeschule I. Von 1970 bis 1976 war Gerold Würtemberger Oberstudiendirektor und Schulleiter der Gewerbeschule I in Pforzheim. Über den Raum Pforzheim hinaus ist er als Herausgeber von Fachbüchern bekannt geworden.

Quellen

  • Pforzheimer Zeitung: Anerkennung für zwei bewährte Gewerbelehrer. Ausgabe vom 30. Januar 1964.
  • Pforzheimer Zeitung: Gerold würtemberger. Als Herausgeber von Büchern bekannt. Ausgabe vom 7. Juli 1981.

Fachbücher (Auswahl)

  • Fachkunde Metall
  • Tabellenbuch Metall
  • Formeln für Metallberufe
  • Prüfungsbuch Metall
  • Kraft- und Arbeitsmaschinen
  • Steuern und Regeln im Maschinenbau
  • Steuern und Regeln in der Automatisierungstechnik