Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Dominikanerinnenkirche St. Maria-Magdalena
Das Dominikanerinnenkloster unserer lieben Frau und der hl. Maria Magdalena war ein Kloster in Pforzheim.
Es gehörte zum damaligen Bistum Speyer und hat von vor 1257 bis 1564 Bestand. Mit der Einführung des Protestantismus in der Markgrafschaft Baden-Durlach durch Markgraf Ernst I. von Baden-Durlach wird es aufgelöst und fällt an die weltliche Herrschaft.
Das Gebäude am heutigen Waisenhausplatz wurde im 17. Jahrhundert zerstört. Am selben Standort wurde 1718 das Waisen-, Toll-, Kranken-, Zucht- und Arbeitshaus eröffnet. Dieses gilt als Keimzelle der heutigen Schmuck- und Uhrenindustrie von Pforzheim, weshalb die Stadt auch "Goldstadt" genannt wird.
Geschichte
Kloster der Neuerinnen oder Büßerinnen der hl. Maria Magdalena (Gefallene) (1257-1287)[1]
Die erste Erwähnung eines Pforzheimer „conventus dominarum“, eines Frauenklosters, findet sich in einer Urkunde von 1257, in der Markgraf Rudolf I. gestattet, dass Erlewin Liebener seinen Besitz in der Altenstadt diesem Frauenkloster überträgt. 1265 wird das Kloster genannt „sanctarum monialum ordinis Penitentium apud Phorzen“; also Orden der Neuerinnen oder Büßerinnen der hl. Maria Magdalena (Gefallene) bezeichnet.
Das Dominikanerinnenkloster unserer lieben Frau und der hl. Maria Magdalena (1287-1565) [2]
Das Neuerinnenkloster wurde vor 1287 in ein Dominikanerinnenkloster umgewandelt, wie z.B. in Speyer 1304. 1287 gestatten die Grafen Konrad und Heinrich von Vaihingen „den frowen von dem conventer der predier ordins ze Pforzen“ (Prediger-Dominikaner), in Vaihingen eine Hofstatt zu kaufen.
Das Dominikanerinnenkloster führte als Patroninnen sowohl Maria wie Maria Magdalena.
Das Spital (1565-1689) [3]
Das „Waisenhaus“ (seit 1714/18) [4]
Baugeschichte
Einzelnachweise
- ↑ Das Dominikanerinnenkloster unserer lieben Frau und der hl. Maria Magdalena. In: Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 223-226.
- ↑ Das Dominikanerinnenkloster unserer lieben Frau und der hl. Maria Magdalena. In: Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 223-226.
- ↑ Das Spital 1565-1689. In: Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 226-227.
- ↑ Das „Waisenhaus“ seit 1714/18 . In: Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 227.
Literatur
- Dominikanerinnenkloster, später Spital und Waisenhaus. In: Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 222-238.