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Altes Stadttheater (Pforzheim)

Das Alte Stadttheater an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 28 in Pforzheim bestand bis zum Luftangriff auf Pforzheim am 23. Februar 1945. Ein neues Pforzheimer Stadttheater wurde 1990 nach Plänen des Architekten Bodo Fleischer am Waisenhausplatz direkt an der Enz erbaut.
An der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 28 befand sich zuerst das „Victoria-Theater“.[1] Im Jahre 1924 baute Josef Lorscheidt (1890–1975), ein Schüler von Dominikus Böhm, den „Victoria-Theatersaal“[2] um. Mit diesem Umbau wurden die „expressionistischen Formen im städtischen Kulturleben populär“.[2] Danach wurde der Theaterbau auch das „Schauspielhaus“[1] genannt. Seit 1935 nannte sich das Gebäude an der Westliche Karl-Friedrich-Straße 28 in Pforzheim das Stadttheater Pforzheim. Heute steht an der Stelle des kriegszerstörten „Stadttheaters“[1] das denkmalgeschützte Café troc.[1] Der Name soll an das Café du Trocadéro[1] erinnern, das sich bis 1945 im früheren „Stadttheater“[1] befand. Der Name war angelehnt an das Café du Trocadéro an der Place du Trocadéro in Paris.
Einzelnachweise
Literatur
- Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004.
- Karl Heinz Stocker: Ein Rückblick, Pforzheim 1984, S. 28–29.
- Kurt Griguscheit: Beiträge zur Geschichte des Theaters in und um Pforzheim herum, Pforzheim 1987.
- Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler:Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler BadensBand 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, unveränderter Nachdruck Frankfurt am Main 1983, ISBN 978-3-8035-1225-3.
Weblinks
- Traditionslokal "troc" in Pforzheim hat dicht gemacht Artikel vom 29.08.2013 in der Pforzheimer Zeitung
- Das „troc“ meldet sich im Herzen der Fußgängerzone zurück Artikel vom 12.03.2017 in der Pforzheimer Zeitung