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Orientalisierender Historismus

Von PFENZ
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Datei:Synagogue Pforzheim - Postcard2.jpg
Synagoge Pforzheim

Der orientalisierende Historismus war eine Variante des Historismus.

  • Eine Variante des Historismus war die Errichtung von Bauwerken im orientalisierenden Stil.
    • Sie fand vornehmlich bei Bauten Anwendung, die nach dem Verständnis der Zeit eine Nahebeziehung zu orientalischen Genussmittel hatten, wie z. B. Kaffee, Tabak, und Kakao: das Arabische Café an Graf-Adolf-Straße 44 in in Düsseldorf, das Café Orient Unter den Eichen in Wiesbaden oder die Yenidze-Tabakfabrik in Dresden,
    • Häufig verwendet wurde der „maurische“ Stil für Synagogen: Beispiele sind die Synagoge an der Zerrennerstraße 26/28 in Pforzheim, oder die Synagoge an der Allee 14 in Heilbronn, die Synagoge an der Exarch Josif Straße Nr. 16, Ecke George Washington Straße, direkt auf der Rückseite der Zentralmarkthalle in Sofia. Die Synagoge an der Dohány utca, deutsch Tabakgasse 2 in Budapest und die Synagoge an der Oranienburger Str. 28-30 in Berlin sowie die zerstörte Synagoge Tempelgasse 3 in Wien.
    • Beispiele für die Verwendung dieses Stils im außerreligiösen Bereich sind unter anderem: das Arsenal in Wien, die so genannte Zacherlfabrik in Wien, die Parkanlage Wilhelma in Stuttgart und die Villa Crespi in Orta San Giulio. Doch auch schon im Barock kam es zu Bauten wie der „Moschee“ im Park von Schloss Schwetzingen und in anderen Schlossgärten. Ein orientalisierender Palastbau ist der Royal Pavilion in Brighton in England, der bis 1822 als exotische Mischung aus nahöstlichen, indischen und chinesischen Stilmotiven entstand. Bei öffentlichen Bauvorhaben in Britisch-Indien wurde häufig auf Elemente des Mogul-Stils zurückgegriffen, etwa beim Museum in Lahore oder dem Gateway of India in Mumbai.

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